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Mediziner: Gedrosselte Kalorienzufuhr verbessert Gesundheit

Eine Einschränkung der Kalorienzufuhr verbessert nach Überzeugung von Wissenschaftlern die Gesundheit im Alter und verlängert womöglich auch das Leben. Der Zusammenhang lässt sich für alle Lebewesen beobachten. Dir Forscher sehen darin den Schlüssel, die Kluft zwischen Lebens- und Gesundheitsspanne zu schließen.

Thüringer Rostbratwürstchen. Eine geringere Kalorienzufuhr kann Medizinern zufolge die Gesundheit verbessern. Quelle: dpa
Thüringer Rostbratwürstchen. Eine geringere Kalorienzufuhr kann Medizinern zufolge die Gesundheit verbessern. Quelle: dpa

HB WASHINGTON. Alle Organismen von Hefepilzen über Nagetiere bis hin zum Menschen profitierten gesundheitlich von einer geringeren Nahrungsaufnahme, betonen die Forscher der Universität St. Louis und des Londoner University College im Magazin "Science".

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Bei einfachen Organismen kann demnach eine geringere Kalorienzufuhr die Lebenspanne um das Doppelte bis Dreifache verlängern. Dass dies auch die Lebenserwartung des Menschen ausdehnt, ist zwar nicht gesichert. Aber die Forscher gehen unter Verweis auf Tierstudien zumindest davon aus, dass man im Alter länger gesund bleibt.

"Derzeit liegt die mittlere Lebensdauer in westlichen Ländern etwa bei 80 Jahren, aber zu viele Leute sind nur bis zum Alter von 50 Jahren gesund", sagt Erstautor Luigi Fontana aus St. Louis. "Wir wollen die Entdeckungen dazu nutzen, die Kluft von 30 Jahren zwischen Lebensspanne und Gesundheitsspanne zu schließen.

Allerdings könnte mit der Verlängerung der gesunden Lebenszeit auch die durchschnittliche Lebenserwartung auf bis zu 100 Jahre steigen."

Zur Begründung verweist Fontana auf Tierstudien. "Bei Kalorienrestriktion sterben rund 30 Prozent der Tiere in fortgeschrittenem Alter ohne gewöhnliche Alterserkrankungen", betont er. "Die Gesundheitsspanne entspricht der Lebensspanne. Sie sterben zwar auch am Ende, aber sie werden nicht krank." Bei normaler Diät entwickeln dagegen dem Altersforscher zufolge 94 Prozent der Tiere chronische Erkrankungen wie etwa Krebs oder Herzleiden.

Magerkost mag möglicherweise auch beim Menschen Gesundheit und sogar die Lebensdauer ausdehnen. Sie bringt allerdings auch weniger erstrebenswerte Nebeneffekte mit sich, wie Fontana selbst einräumt.

Wer ständig wenig isst, neigt demnach bei kühlen Temperaturen eher zum Frösteln. Zudem sinken bei Kalorienrestriktion im Körper die Werte des Sexualhormons Testosteron. Darunter leide dann die Libido.

  • 19.04.2010, 14:28 UhrAnonymer Benutzer: Jonas

    Es ist kaum überraschend, daß man den fetten Tonnen vor McDonalds nur noch eine kurze Lebenserwartung gibt.
    Denn die Anzahl der adipösen 70 und 80-jährigen ist doch gering, einen 90-jährigen Dicken habe ich noch nie gesehen.

    Mehr als genug zu essen ist sicher nicht gesund.

    Allerdings muss in dem wenigen, was man dann noch zu sich nimmt, auch die notwendigen Stoffe drin sein, die der Körper braucht. in McDoof-Hamburgen sind die sicher nicht drin, sondern wären die Leute vor FastFood Restaurants nicht dauern hungrig.

  • 19.04.2010, 14:12 UhrAnonymer Benutzer: FalscherAnsatz

    Atkins und die vielen ähnlichen Ableger sind Formen der Mangelernährung und haben daher absolut nichts mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung zu tun.

    Kohlehydrat ist nicht gleich Kohlehydrat!

    Die Probleme unserer Gesellschaft gehen darauf zurück, dass die "falschen" Kohlehydrate wie z.b. Zucker und Weißmehl in zu großer Menge konsumiert werden. Das führt zur Gewichtszunahme.

    Dazu kommen die vielen industriell gefertigten Zusatzstoffe (Glutamat, E-Stoffe, Süßstoff,...) die mittlerweile verschwenderisch bei allerlei Produkten beigemischt sind und den Körper aus dem Tritt bringen. Zu Omas Zeiten waren keine Verdauungspillen etc. notwendig... wieso nur?

    ich glaube nicht, dass vor diesem Hintergrund traditionelle Grundnahrungsmittel (Reis und Kartoffeln) als "Feindbild" missbraucht werden sollten.

  • 16.04.2010, 11:51 UhrAnonymer Benutzer: WPJ

    Falscher Ansatz, es sind nicht die Kalorien sonder die Kohlenhydrate die man sich zuführt. Zuviel Alkohol, Zucker in jeder Form auch Fruchtzucker.
    Reduziert man die Aufnahme von Kohlenhydrate pro Lebensmittel auf 100gr.basis führt man den Körper nicht zuviel zu was er dann umwandelt als Fett und dies Einlagert. Folge ist sie nehmen ab und halten das Gewicht. Man fühlt sich wohler und leichter. Weg mit dem Alkohol, brot, Zucker usw. Man nennt dies auch Atkins Diät, und man ist seine Probleme los und fühlt sich nicht Voll Gestopft wie eine Ganz.
    Nur die Medizinlehre ignoriert dies von Anfang an.
    Die bbC Docu hat dazu eine sehr ansehbare Reihe erstllt.

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