schneller schlau

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Schneller schlau: Wie kommt das Wasser in die Kokosnuss?

Einzigartiger Lebenssaft – Schneller schlau entführt Sie in die Welt des Wissenswerten.

Kampfsportler bevorzugen diesen Weg, um an Kokoswasser zu kommen. Es gibt aber auch handschonendere Arten, einen Kokosnuss zu öffnen. Quelle: dpa/picture alliance
Kampfsportler bevorzugen diesen Weg, um an Kokoswasser zu kommen. Es gibt aber auch handschonendere Arten, einen Kokosnuss zu öffnen. Quelle: dpa/picture alliance

Im Sommer träumt manch einer von einsamen Inseln, wo im Schatten der Palmen frische Kokosnüsse locken – mit leckerem Kokosfleisch und erfrischendem Kokoswasser. Aber Moment: Ist diese Wasseransammlung nicht reichlich ungewöhnlich in der Botanik?

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Nun, zunächst einmal sollte festgehalten werden, dass Kokoswasser nichts mit jener Kokosmilch zu tun hat, die in Dosen verkauft und zum Kochen verwendet wird. Diese milchige Flüssigkeit besteht aus fein gemahlenem, in Wasser gelöstem Kokosfleisch. Das natürliche Kokoswasser hingegen ist eine klare Flüssigkeit und tatsächlich einzigartig in der Natur.

Die ebenso schmackhaften Papayas oder Mangos speichern zwar auch viel Wasser, das geschieht aber in ihren Zellen und nicht in einem freien viertel Liter in einer harten Schale. Doch das hat seine botanischen Gründe. Das Kokoswasser selbst enthält wichtige Nährstoffe: Kalzium, Aminosäuren, Vitamin C, Pflanzenhormone, Zucker und Zuckeralkohole – lauter gute Sachen, die der Keimling benötigt, der in der Kokosnuss sitzt.

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Biologen betrachten Kokoswasser und Kokosfleisch zusammen – wie Papaya- und Mangofruchtmasse auch – als sogenannten Endosperm, den Nährstoffspeicher für den Pflanzensamen. Er soll dem Keimling garantieren, dass er bis zur Ausbildung von grünen Blättern mit Nährstoffen versorgt ist.

Dieser gut verschlossene Vorrat funktioniert so ausgezeichnet, dass sich die Kokosnuss weit verbreitet hat. Dank ihm können die Früchte mehr als 4000 Kilometer von Ozeanströmungen getragen werden und bleiben dabei keimfähig.

Die gute Abdichtung der Schalen erkennt man auch an den sterilen Eigenschaften von Kokoswasser: Es kann sogar als Rehydrationslösung bei Durchfallerkrankungen dienen. Zwar liegt die Nährstoffzusammensetzung laut US National Institute of Health nicht innerhalb des empfohlenen Bereichs und ist daher offiziell ungeeignet, allerdings bleibt es in den Tropen oft die einzige erreichbare Option.

Übrigens: Trotz ihres Namens gehört die Kokosnuss streng wissenschaftlich betrachtet gar nicht zu den Nüssen, sondern zu den Steinfrüchten – und ist damit eine enge Verwandte der Kirsche.

Quelle: Spektrum.de
  • 26.07.2012, 13:08 UhrGregor

    Genau! Ich habe den Artikel überhaupt nur gelesen weil ich erfahren wollte, wie die Pflanze es anstellt, Wasser in den Hohlraum zu sezernieren. Leider keine Antwort!

  • 25.07.2012, 08:28 UhrFestgeldrechner

    Antwort: na aus der Erde, in die Wurzel, in den Baum, in den Ast, in den Zweig .... und dann in die Kokosnuss. Aber nur, wenn sie vorher keiner geklaut hat ;-)

  • 24.07.2012, 22:15 Uhranonym

    da wurde halt im Internet a bisserl (oberflächig) recherchiert - das wars
    ein farbloser Artikel

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