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17.04.2008 

„Die Leute reden viel mehr miteinander“, fasst Clusterleiter Stephan Paul diese Veränderung zusammen. Und Tobias Lachenmaier, der in München promoviert hat und soeben als Nachwuchsprofessor zum Cluster gestoßen ist, meint: „Hier herrscht eine neue Stimmung.“

Offenbar hat die enge Vernetzung der verschiedenen Bereiche den Forschern gutgetan. Eigentlich arbeiten sie ohnehin alle an ähnlichen Fragestellungen – nur eben aus anderen Blickwinkeln. Während die Astrophysiker in die Sterne schauen und aus ihren Eigenschaften ihre Entstehungsgeschichte abzuleiten versuchen, jagen die Teilchenphysiker Atome durch Beschleuniger, um zu verstehen, wie sich Elemente bilden und welche Kräfte und Energien dahinterstecken. Neuerdings begegnen sie sich bei gemeinsamen Seminaren und Konferenzen.

Um den neuen Geist des Zusammenhalts noch zu verstärken, hat der Cluster einen festen Standort bekommen: ein eigens angemietetes Gebäude auf dem Forschungscampus Garching. „Das gibt dem Ganzen ein Gesicht“, sagt die Geschäftsführerin des Clusters, Katja Ketterle. Hier sitzen die Verwaltung, die Pressestelle und der wissenschaftliche Koordinator, den sich so kaum ein anderer Cluster leitet. Doch das Gebäude ist vor allem für die Forscher gedacht: Die geplanten zehn Nachwuchsforschungsgruppen und sämtliche Gastwissenschaftler sollen im Clustergebäude angesiedelt werden.

Lesen Sie weiter auf Seite 3: „Geld der Exzellenzinitiative macht gute Stimmung“

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