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17.02.2008 
Forschung

Bundesregierung will Wissenschaftszentren im Ausland gründen

dpa BERLIN. Die Bundesregierung will im Ausland Deutsche Wissenschaftszentren gründen. Darin sollen sich Forschungsorganisationen und Forschungsförderer wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Deutsche Akademische Auslandsdienst (Daad) gemeinsam präsentieren.

Über das Vorhaben werde das Bundeskabinett am Mittwoch beraten, berichtet der „Tagesspiegel“ (Montag) unter Berufung auf das Bundesforschungsministerium. Konkrete Pläne für solche Zentren gebe es bereits für Moskau und Delhi.

Im Zusammenhang mit der von Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) vorgeschlagenen Ernennung der Leopoldina in Halle zur Nationalakademie der Wissenschaften für Deutschland war bereits über gemeinsame Repräsentanzen deutscher Forschungsorganisationen im Ausland nachgedacht worden. Mit der Entscheidung über die Nationalakademie wird sich die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern im Februar 2008 erneut befassen. Die DFG unterhält schon Büros in Indien, China und den USA. Auch der Daad hat weltweit mehrere Niederlassungen.

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