Um mit herkömmlichen Lichtquellen konkurrueren zu können, müssen allerdings die hohen Herstellungskosten reduziert werden. Das sieht man bei Merck auch so. Der Chemie- und Pharmakonzern engagiert sich seit Jahren in der OLED-Technik und investiert intensiv in die Forschung. Merck wird in Darmstadt mit 47 Millionen Euro ein neues Entwicklungszentrum errichten, in dem auch die Technik der organischen Leuchtdioden vorangetrieben werden soll. Walter Zywottek, Vorstand der Chemie-Sparte, rechnet in zwei Jahren ersten marktfähigen Displays, die Leuchtdioden Konkurrenz machen können – auch wenn er nicht davon ausgeht, dass OLEDs die LEDs verdrängen werden. Merck ist bei der Herstellung von Flüssigkristallen weltweiter Marktführer. Aber auch Branchenkenner sehen nicht den Untergang von LCD-Displays, sondern eher ein Miteinander zulasten von Plasma-Bildschirmen.
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