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08.03.2007 

Dazu arbeitet die Wärmepumpe mit einem geschlossenen Kreislauf. In diesem zirkuliert eine Flüssigkeit, die bei niedrigen Temperaturen verdampft, anschließend verdichtet und später wieder verflüssigt und entspannt wird. Während dieser Zustandsänderungen wird Wärme frei, die an das Heizwasser abgegeben wird. In Gang gehalten wird dieser Kreisprozess von einem Motor, der den Verdichter antreibt.

Mit der Wärmepumpe kann zwar neben einer Fußbodenheizung auch eine zentrale Heizungsanlage betrieben oder Duschwasser erwärmt werden, doch das sei nicht so effektiv, sagt Franz Meyer, Wärmepumpenexperte beim Informationsdienst Bine in Bonn. „Denn damit die Wärmepumpe möglichst effizient arbeitet, darf die Temperaturdifferenz nicht zu hoch sein“, erläutert der Experte.

Bislang wird die Erdwärmepumpe vor allem bei Energie sparenden Neubauten eingesetzt. „Allerdings eignet sich die Wärmepumpe auch für wärmegedämmte Altbauten“, sagt Bine-Experte Meyer. Durch die Wärmedämmung können die alten – in der Regel großen – Heizkörper mit deutlich niedrigerer Vorlauftemperatur betrieben werden, so dass auch die Wärmepumpen effizient arbeiten können.

Für Häuser mit Niedrigst-Energiebedarf und Passivhäuser dagegen reichen sogar Kleinstwärmepumpen aus. Sie werden in Lüftungen einbaut und entziehen der Abluft die Wärme und heizen damit die Frischluft auf. „Solche Luft-Wärmepumpen sind sehr effektiv und können ohne große Investitionskosten installiert werden“, sagt Klaus Bartel von der Forschungsgruppe „Zukünftige Energie und Mobilitätsstrukturen“ am Wuppertal Institut.

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