„Eine der Sachen, die ich bei der Nasa liebe“, meint Parazynski, „ist es, dass wir zwar den Erfolg planen, aber auch für Pannen vorbereitet sind.“ Die Vorbereitung auf eine Krise können die Männer, brauchen. Schon seit längerem bereiten der ISS-Besatzung verdächtige Vibrationen an einem Drehgelenk eines anderen Sonnensegels Sorgen. Niemand wusste genau, was los war. Bis ein Astronaut am Sonntag entdeckte, dass das Gelenk schleift, dass sich sogar feine Metallspäne angesammelt haben. „Das ist nicht normal, da reiben Metalle aufeinander“, meinte Astronaut Dan Tani besorgt.
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Das Drehgelenk ist wichtig, damit sich die Solarflügel stets genau ausrichten können. Letztlich geht es also um die überlebenswichtige Stromversorgung der ISS. Falls das Problem nicht rasch behoben werden kann, macht sich die Nasa laut US-Zeitungen schon Sorgen über den weiteren Ausbau der ISS. Es heißt, vor allem die geplanten Weltraumlabore bräuchten viel Energie. Eile ist daher geboten, schließlich soll schon am 6. Dezember das europäische Weltraumlabor Columbus an die ISS andocken. Auf die Schwerarbeiter im All kommt also eine neue Aufgabe zu.
