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17.05.2008 

25 Jahre sind seit der Erstbeschreibung vergangen - mit vermutlich insgesamt 25 Millionen Toten. Doch die Versuche, einen wirksamen Impfstoff zu kreieren, verliefen bislang frustrierend. Da sich die HI-Viren ausgerechnet Zellen des Immunsystems für ihre Vermehrung ausgesucht haben, bleiben sie nahezu unangreifbar. Außerdem verändern sie ständig die Proteine ihrer Hülle und entziehen sich damit der immunologischen Attacke.

Dennoch gibt es Hoffnung: Tierversuche mit experimentellen HIV-Impfstoffen ergaben bereits viel versprechende Resultate. Einige Aids-Patienten produzieren Antikörper, die den Erreger gut in Schach halten. Und schließlich gibt es einige Personen, die seit Jahrzehnten infiziert sind, ohne dass die Krankheit ausgebrochen ist.

Es gilt anzusetzen, um gezielt nach Medikamenten zu fahnden, die einen wirksamen Schutz bieten. Bei anderen Geißeln der Menschheit ist dies bereits gelungen. Krankenheiten wie Pocken, Kinderlähmung oder Grippe, einst ebenso gefürchtet wie Aids, haben heute viel von dem Schrecken verloren, den das HI-Virus immer noch verbreitet.

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