dpa HANNOVER. Neurochirurgen in Hannover erforschen eine neue Therapie mit Stammzellen für Schlaganfall-Patienten. Die genetisch veränderten Zellen werden in einer Art Teebeutel in das geschädigte Gehirn transplantiert und sollen dort entzündungshemmend wirken.
Der Leiter der Studie am International Neuroscience Institut in Hannover, Prof. Thomas Brinker, sprach am Dienstag von einer weltweit neuen Behandlungsmethode und einer Art "Arzneimittel-Fabrik im Kopf". Ein erster Schlaganfall-Patient mit einer Hirnblutung ist erfolgreich operiert. Die Wirksamkeit der neuen Stammzell-Behandlung muss nun aber erst eine Studie mit 20 Patienten zeigen.
