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16.04.2007 

Im Dezember hatte Nissan angekündigt, künftig besonders auf umweltfreundliche Produkte zu setzen. Der Schönheitsfehler bisher: Nissan kaufte den Antrieb für die Serienproduktion seiner Hybridautos beim Konkurrenten Toyota. Durch die Kooperation mit NEC will das Unternehmen nun unabhängig vom Marktführer werden.

Toyota hingegen bezieht seine Nickel-Metallhydrid-Akkus aus einem Gemeinschaftsunternehmen mit dem Elektrokonzern Matsushita: Panasonic EV Energy besteht seit 1996 und gilt als technischer Marktführer auf diesem Gebiet. Die deutsche Autoindustrie hat Spriteinsparungen bisher über die Weiterentwicklung von Dieselmotoren realisiert und springt erst jetzt auf den Hybrid-Zug auf. Ein Nissan-Manager hält es daher für denkbar, dass die Deutschen einmal gute Kunden bei AESC werden könnten.

Es bleibt spannend zu sehen, ob und wann Panasonic EV Energy mit eigenen Lithium-Ionen-Konzepten an die Öffentlichkeit gehen wird. Für Daimler-Chrysler arbeitet der französische Industriebatteriespezialist Saft an einer Lithium-Ionen-Batterie, die zumindest für einen „milden Hybrid“ reichen soll. Akkus dieser Fahrzeuge müssen das Auto nicht alleine beschleunigen, sondern arbeiten immer mit dem Benzinmotor zusammen.

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