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22.04.2008 

Mit einer anderen Innovation ist das Unternehmen Tebis auf der Hannover-Messe vertreten: Der neue Simulator des Münchner Softwareunternehmens optimiert die Abläufe von sogenannten NC-Maschinen. Diese bekommen ihre Programmanweisungen über einen Code. Der Tebis-Simulator überprüft nun alle berechneten Werkzeugwege innerhalb einer Produktion auf mögliche Kollisionen. Dadurch kann ein Unternehmen nun etwa festlegen, was wie gefertigt wird, ohne dass eine Maschine blockiert wird. Das kostspielige Einfahren der NC-Programme lässt sich so erheblich verkürzen.

Welche Kostenvorteile das bringt, zeigt etwa AC-Tech, ein Hersteller von Gussprototypen aus Sachsen: Durch den neuen Simulator spart das Unternehmen nach eigenen Angaben im Jahr 300 000 Euro ein.


Schrumpfkurs

Minifabriken im Trend

Ob Handys, Sensoren oder medizinische Produkte - sie werden meist noch von teuren, unflexiblen Großanlagen produziert. Künftig kommen baukastenartig aufgebaute Minifabriken zum Einsatz: Auf der Fläche eines Schreibtisches findet eine ganze Produktions- oder Montageanlage Platz.

Modulare Systeme

Mikroroboter sorgen für die Feinpositionierung der Bauteile und der miniaturisierten Werkzeuge. Sie können je nach Aufgabe in einem Baukastensystem immer neu kombiniert werden. Durch den modularen Aufbau kann man flexibel auf wechselnde Produkte und neue Kundenwünsche umstellen.

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