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05.01.2009 
Raumfahrt

Unermüdliche Veteranen

Gerade einmal 90 Tage lang sollten die Nasa-Roboter Spirit und Opportunity die Oberfläche des Planeten Mars erkunden. Das war im Jahr 2004. Seither haben die unermüdlichen Weltraumveteranen mehr als 20 Kilometer auf dem Roten Planeten zurückgelegt und unzählige Daten zur Erde gefunkt. Und die Erfolgsgeschichte geht weiter.

Ursprünglich sollten die baugleichen Mars-Rover Spirit und Opportunity den Roten Planeten nur 90 Tage lang erforschen. Inzwischen sind fünf Jahre daraus geworden. Foto: dpaLupe

Ursprünglich sollten die baugleichen Mars-Rover Spirit und Opportunity den Roten Planeten nur 90 Tage lang erforschen. Inzwischen sind fünf Jahre daraus geworden. Foto: dpa

HEIDELBERG. Als die Roboterzwillinge Spirit und Opportunity im Januar 2004 auf dem Mars landeten, wurde von ihnen eine Lebensdauer von gerade mal 90 Tagen erwartet. Heute, fünf Jahre später, laufen und laufen sie immer noch. Inzwischen haben sich die beiden Marsrover zu einem der erfolgreichsten Missionen in der Geschichte der Nasa entwickelt.

Nach einer über 480 Millionen Kilometer langen Reise hatte Spirit am 3. Januar 2004 sicher den Roten Planeten erreicht. Wenig später nahm er seine Arbeit auf und funkte die ersten Bilder der Marsoberfläche zur Erde. Sein Zwillingsbruder Opportunity folgte 21 Tage später. Seither erkunden die beiden ihre karge Umgebung bis ins kleinste Körnchen.

Für das zuständige Team von hunderten Forschern und Technikern auf der Erde sind die Marsrover so etwas wie Kinder geworden, mit denen sie hoffen und bangen, um die sie sich sorgen. Niemand von ihnen hätte sich träumen lassen, dass sie die kleinen Fahrzeuge auch heute noch operieren. Und bleiben die Rover fit genug, kommen auch in diesem Jahr wieder große Aufgaben auf sie zu.

Bild für Bild: Mondmobil gesucht

So ist Opportunity - just vor vier Monaten aus dem Victoria-Krater herausgeklettert - schon zu seinem neuen Ziel unterwegs: Der bislang unerforschte Endeavour-Krater, der zwanzigmal größer als Victoria und per Luftlinie etwa elf Kilometer davon entfernt ist. Wegen der Unwegsamkeit des Geländes muss der Rover allerdings einige Umwege machen, was die Strecke erheblich verlängert. Dort angekommen soll er klären, ob der Krater durch einen Einschlag oder durch eine vulkanische Explosion entstanden ist.

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