0 Bewertungen
02.02.2007 
Telekommunikation

Ericsson mit Gewinnsprung im vierten Quartal

EricssonLupe

Das Logo des Ericsson-Konzerns über einem Firmengebäude in Stockholm. Quelle: dpa

dpa STOCKHOLM. Der schwedische Telekomausrüster Ericsson hat seinen Konzernüberschuss im vergangenen Jahr um 24,3 Prozent auf 26,3 Mrd. Kronen (2,9 Mrd Euro) gesteigert. Beim Umsatz legte der weltweit größte Anbieter von Mobilfunksystemen um 17 Prozent auf 177,8 Mrd. Kronen zu.

Das viertel Quartal brachte nur noch eine Ertragssteigerung um 14,1 Prozent auf 9,7 Mrd. Kronen. Der Umsatz erhöhte sich um 18 Prozent auf 53,7 Mrd. Kronen.

Die Ericsson-Aktie fiel nach Bekanntgabe der Bilanzzahlen um 5,7 Prozent auf 25,90 Kronen. Als wichtiger Grund dafür galt an der Stockholmer Börse die Senkung der Wachstumsprognose bei Mobilsystemen für 2007 von sechs auf fünf Prozent. Vorstandschef Carl-Henric Svanberg zeigte sich dennoch zuversichtlich für das laufende Geschäftsjahr. „Wir sind für 2007 gut aufgestellt“, sagte er. Ericsson sehe „gute Möglichkeiten, den Markt zu überholen“.

Positiv hob Svanberg den Erfolg der Kooperation mit Sony beim Geschäft mit Handys heraus. „Sony Ericsson hat den fünften Geburtstag mit einem außergewöhnlichen Erfolg gefeiert.“ Das Joint Venture hatte in der Vorwoche neben Rekordgewinnen auch die teils schon vollzogene Verdrängung des südkoreanischen Konkurrenten Samsung als weltweit drittgrößtem Anbieter von Mobiltelefonen hinter Nokia und Motorola verkündet. Sony Ericsson brachte es 2006 auf einen Reingewinn von 997 Mill. Euro rpt Euro, der damit fast drei Mal so hoch ausfiel wie 2005 mit 350 Mill. Euro.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Anzeige

Blogkommentare zu diesem Artikel

weiterWirtschaftsWoche Technik-Trends

Porsche Panamera Turbo: Pro Familia 

Rennfahrer Johannes Stuck fuhr den neuen viertürigen Porsche Panamera Turbo. Weiter


"Umkehren können" 

Bergprofi und Extremreisen-Spezialist Ralf Dujmovits über Risiken, Grenzerfahrungen und Instant-Abenteuer. Weiter


Warum wir uns ohne Mut nicht weiterentwickeln 

Wachstum, Fortschritt und Karrieren gibt es nur, wenn Menschen bereit sind, Risiken einzugehen. Weshalb wir so unterschiedlich darauf reagieren und wie wir lernen, Gefahren besser von Chancen zu unterscheiden. Ein Plädoyer für mehr Wagemut. Weiter


weiterHandelsblatt Quiz

Stoffgeschichte: Was ist das härteste Material der Welt?

Los geht's!Konkurrenz für den Diamanten – Schneller schlau, die tägliche Portion Wissen.