05.10.2007

Mobiles Internet: Fon vernetzt das Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet soll Europas größter Hot Spot werden. Bis 2010 soll hier ein flächendeckendes Drahtlos-Netzwerk entstehen. Die Idee: Private Internetnutzer mit Breitband-Anschluss und Flatrate stellen einen Teil ihres Funknetzwerks der Öffentlichkeit zur Verfügung.

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Drahtlos ins Netz. Im Ruhrgebiet entsteht Europas größter Hot Spot.Lupe

Drahtlos ins Netz. Im Ruhrgebiet entsteht Europas größter Hot Spot.

DÜSSELDORF Bis 2010 soll das Ruhrgebiet Europas größter zusammenhängender Internetzugriffspunkt (Hot Spot) werden, in das sich jeder zu beliebiger Zeit einwählen und im Internet surfen kann. Grundlage des Konzepts des britisch-spanischen Kommunikationsunternehmen Fon ist „der Gemeinschaftsgedanke“: Private Internetnutzer mit einer schnellen Datenleitung (Breitbandanschluss) und Pauschaltarif (Flatrate) stellen einen Teil ihres Funknetzwerkes der Öffentlichkeit zur Verfügung.

„Wir halten das Konzept von Fon für eine intelligente Idee“, sagt Roland Kirchhof, geschäftsführendes Vorstandsmitglied vom Verein pro Ruhrgebiet. Dieser unterstützt zusammen mit Ruhr.2010 und der Wirtschaftsförderung Metropole-Ruhr die Initiative von Fon. Ziel sei es, dass das Ruhrgebiet möglichst schnell Europas größter Hot Spot werde. Um das zu erreichen, sei man auch anderen Anbietern gegenüber offen.

An der Realisierung des flächendeckenden Drahtlos-Netzes kann sich jeder beteiligen: Restaurants, Cafes, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen, die einen Internetzugang mit Flatrate haben. Sie müssen nur einen speziellen Router installieren. Der Fonera-Router, den Fon für 30 Euro verkauft, sendet auf einem Kanal zwei getrennte W-Lan-Signale ein unverschlüsseltes öffentliches und ein durch Verschlüsselung geschütztes für den Besitzer des Anschlusses. Damit wird die öffentliche sauber von der privaten Nutzung getrennt.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: In jedem dritten Haus ein Router

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