Zweites Leben
Einsteigen: „Second Life“, das zweite Leben, erfordert einen PC mit guter Grafikkarte, ordentlich Rechenkapazität und einer schnellen Internetanbindung. Oft ist auch das Herunterfahren der Firewall nötig. Von der Second-Life-Homepage muss zunächst die Software heruntergeladen werden. Dann lässt sich in weniger als einer halben Stunde der persönliche Avatar erstellen und eine Einführung durchlaufen.
Bewegen: Avatare, die Spielfiguren, können laufen oder fliegen. Wer schneller vorankommen möchte, kann sich teleportieren, eine Art „beamen“ wie in der TV-Serie „Raumschiff Enterprise“. Die einzelnen Orte von Second Life sind über Koordinaten erreichbar oder über eine Suchfunktion.
Wirtschaften: Auch ohne Linden-Dollar kommt man in Second Life wunderbar zurecht. Geld braucht nur, wer seinen Avatar besonders eigenständig kleiden möchte, wer sich bei einem der zahlreichen Casino-Spiele verlustieren möchte – oder wer Gesellschaft in Form eines Escort-Service wünscht. Sein Konto aufladen kann man per Kreditkarte aus der realen Welt oder indem man arbeitet. Diese Arbeit kann im stundenlangen Tanzen in Diskos oder im Offerieren anderer Dienstleistungen liegen. Am beliebtesten ist das Programmieren virtueller Gegenstände, die dann entweder direkt in Second Life oder auf anderen Online-Plattformen verkauft werden.
Wohnen: Lukrativ ist es auch, bei Linden Labs Land anzumieten, dieses mit Häusern zu bebauen und Wohnungen darin weiterzuvermieten. Die eingenommenen Linden-Dollar können bei Linden Labs gegen reale Dollar eingetauscht werden.

