Klickbares Datenversteck
Cache: Programmierer lieben kleine Zwischenspeicher, so genannte Caches. Das Wort kommt aus dem Französischen und bedeutet „Schlupfwinkel, Versteck“.
Beschleunigung: Ein Vorteil des Zwischenspeicherns: Daten, die ein Programm ansonsten langsam nachladen müsste, sind sofort verfügbar, wenn sie im Cache stehen. Statt über die vergleichsweise langsame Internetverbindung kann ein Browser zwischengespeicherte Daten sofort von Festplatte abrufen; statt von der langsameren Festplatte schneller noch direkt aus dem Hauptspeicher des Rechners.
Suchhilfe: Auch die Suchmaschine Google legt Schattenspeicher an – aber aus einem anderen Grund. Google speichert Milliarden von Webseiten auf riesigen Festplatten, um als Zusatzdienst ältere Zustände der Seiten anbieten zu können – beispielsweise falls die Verbindung unterbrochen ist. Zum Auffinden würde es reichen, die Worte darauf zu indizieren.
Nebenwirkungen: Wegen der Schattenspeicherung bleiben auch Seiten, die der Autor bewusst gelöscht oder überarbeitet hat, noch eine Weile in der alten Fassung verfügbar – ein Klick auf „Im Cache“ bei Anzeige der Suchergebnisse genügt.


