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17.09.2007 

Anderen fällt das Urteil nicht hart genug aus. Die Strafen müssten erhöht werden, Microsoft würde über ein solches „Kleingeld“ nur schmunzeln, meint » Bensonmam. „Vor allem müssen solche Verfahren beschleunigt werden!“ schließt er seinen Kommentar angesichts des sich seit 1998 hinziehenden EU-Verfahrens. „Microsoft kann es sich leisten“, heißt es auch lapidar in einem Kommentar beim Link-Portal » Digg.com.

» The Open Sourcerer fragt sich, ob Microsoft für die von der EU geforderte Offenlegung der Netzwerkschnittstelle von Windows überhaupt genug eigene ordentliche Dokumentation besitzt.

Als nächstes müsse Apple eine ähnliche Strafe aufgebrummt werden, schreibt „iGiit“ im » Forum von Golem.de. „Ich hoffe auch, dass Apple bald mal fällig ist“, stimmt ihm ein anderer Nutzer zu. „Oder sind es etwa keine monopolistischen Strukturen, dass Apple beispielsweise dem Kunden vorschreibt, iPods nur mit Apple-eigener Software zu füttern?“.

» Buddy Love“ sieht das anders: „Wer Apple oder Microsoft am liebsten vor Gericht sehen möchte, der würde auch McDonalds verklagen, weil man 'genötigt' wird, zu essen? Wenn sich die Mitbürger mit ausgeprägter Adipositas darüber aufregen, dass sich die Mahlzeiten von der Fastfoodkette in Hüftgold verwandeln oder sich Käufer eines iPods darüber beschweren, dass sie iTunes nicht wollen, dann sollten nicht die Unternehmen vor Gericht stehen sondern die Konsumenten, denen offensichtlich mehr fehlt, als nur ein starker Wille.“


PDF-Datei  Pressemitteilung des EU-Gerichts erster Instanz zum Urteil (englisch)

»  Das Urteil des EU-Gerichts erster Instanz im Wortlaut (englisch)


Hintergründe und ausführliche Erläuterungen des Urteils sowie Links zu den Originalquellen finden sich bei » Groklaw.

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