Firmenkunden der Deutschen Post können ihre Briefe künftig digitalisieren und direkt in ihre Datenverarbeitungssysteme einspeisen lassen. Seit Januar läuft der Betrieb als Pilotprojekt.
dpa FRANKFURT. Am Montag nahmen nach Angaben der Post so genannte Digitalisierungsstationen in Frankfurt, Berlin, Hamburg, Hannover, Essen, Köln, Stuttgart und München ihren Betrieb auf. Nürnberg und Leipzig folgen im Dezember.
Grund für die Einführung des neuen Services sind nach Angaben von Projektleiter Peter Scheller in Frankfurt die gestiegenen Erwartungen der Geschäftskunden über das Briefgeschäft hinaus. In den Stationen öffnen, entklammern, glätten und sortieren Mitarbeiter die an die Unternehmen adressierten Briefe und scannen die Dokumente. „Die Daten werden meist noch am selben Vormittag zur Verfügung gestellt“, sagte Post-Sprecher Stefan Heß.


