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28.04.2008 

Zusätzlich zu neuen Netzwerktreibern bring das Service-Pack auch eine Reihe von aktualisierten Treibern für Grafik- und Audio-Hardware mit. Zudem erfährt die Grafikschnittstelle DirectX ein Update von Version 10.0 auf 10.1. Nicht zuletzt unterstützt das mit Vista Home Premium und Vista Ultimate Edition mitgelieferte Media Center zusätzliche Streaming Clients („Media Boxen“), mit denen Medieninhalte von der Festplatte des PCs auch im Wohnzimmer mit Fernseher und Stereo-Anlage wiedergegeben werden können.

Zu weiteren Neuerungen, die nicht auf den ersten Blick auffallen, gehört die neu hinzugekommene Unterstützung für das WLAN-Protokoll 802.11n. Dabei handelt es sich um einen neuen WLAN-Standard, der eine Datenrate von 300 Megabit pro Sekunde unterstützt. Da noch kein endgültiger Standard von der amerikanischen Standardisierungsbehörde IEEE verabschiedet wurde, wird von aktuell verkauften Geräten, und jetzt eben auch Windows Vista, lediglich der letzte vorgelegte Entwurf („Draft“) des Standards unterstützt.


» Bildergalerie: Es muss nicht immer Microsoft sein


Wer besonders auf die Sicherheit seines PC achtet, bekommt mit dem Service Pack 1 einige Verbesserungen geliefert: Zum Einen sind die Fähigkeiten des Festplatten-Verschlüsselungsprogramms Bitlocker erweitert worden. Neben dem Startlaufwerk können jetzt auch andere Partitionen verschlüsselt werden. Eine wesentlich relevantere Verbesserung der Sicherheit betrifft den Status von Virenschutzprogrammen. Dort war es bisher möglich, durch Anlegen eines neuen Eintrags in der Windows-Registrierungsdatenbank dem System einen Virenscanner auf dem neusten Stand vorzugaukeln. Schadprogramme konnten diese Funktion nutzen, um langsam für eine immer weiter fortschreitende Überalterung des Virenscanners zu sorgen. Jetzt ist das Zertifikat eines anerkannten Herstellers von Sicherheitssoftware nötig, um den betreffenden Eintrag der Registrierungsdatenbank anzulegen.

Nichts geändert hat sich trotz der 570 Patches an der mangelnden Erkennung von Hilfe-Dateien mit der Endung .hlp, die weit verbreitet und häufig in Gebrauch sind. Darüber hinaus erkennt das Backup-Programm keine Datensicherungen, die unter Windows XP angelegt wurde. Beide Probleme lassen sich aber durch die Installation von Zusatzprogrammen beheben. Was ebenfalls gleich geblieben ist, ist der höhere Stromverbrauch, den Notebooks unter Windows Vista gegenüber Windows XP haben.

Lesen Sie weiter auf Seite 3: Unauffällige Veränderungen

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