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28.04.2008 

Ebenfalls weiterhin verbesserungswürdig ist die Benutzerkontensteuerung, die sich alle erdenklichen Aktionen unter Windows Vista durch einen Klick auf „Fortsetzen“ bestätigen lässt. Immerhin: An einigen Stellen ist die Bestätigungsflut mit dem Service Pack 1 wohl geringer geworden. So reduziert sich die Anzahl der Bestätigungen für das Anlegen eines neuen Ordners im „Programme“-Verzeichnis von 4 auf 1.

Zum Service Pack 1 kann man nur festhalten, dass die Veränderungen an Windows Vista für die meisten Benutzer wohl unbemerkt bleiben, weil sie einfach recht unauffällig daherkommen. Das gilt insbesondere dann, wenn bisher alle Updates über die automatische Aktualisierung installiert wurden und deshalb schon viele der mit SP1 gelieferten Verbesserungen vorhanden waren. Wer bislang Probleme mit Vista hatte, kann davon profitieren, dass Microsoft massenweise auftretende Programmabstürze analysiert und dementsprechend viele Patches für die Lösung solcher Probleme in SP1 integriert hat. Dazu kommt natürlich der Austausch des Betriebssystemkerns gegen den Kern des Windows Server 2008.

Beides kann eine spürbare Verbesserung der Stabilität bewirken. Wer bislang ein stabiles System hatte, wird vom Service Pack 1 wenig bis gar nichts bemerken. Insgesamt gesehen bringt das Service Pack schon eine erhebliche Verbesserung gegenüber der Ur-Version von Windows Vista. Wer die automatische Update-Funktion unter Vista nutzt, wird dieser Tage von selbst in den Genuss kommen. Für alle anderen empfiehlt sich der Download des Installationspakets von der Microsoft-Homepage.

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