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10.10.2007 

Am Erfolg von Google hängen auch andere Web-Angebote. Adsense ist oft der erste Anlaufpunkt, um aus einer neuen Internet-Idee Geld zu machen. Erst wenn die Zugriffszahlen eine ordentliche Größe erreicht haben, sind Web-Seiten interessant für die individuelle Vermarktung. Beispiel Glam: Das Netz von Web-Seiten und Blogs mit der Zielgruppe „Junge Frauen“ nutzte zunächst Adsense-Werbung. Mit nun über 35 Mill. Besuchern monatlich zahlt Google dafür, dass Glam seine Suchtechnik verwendet. Außerdem steht Glam nach Informationen des Branchendienstes Venture Beat vor dem Abschluss eines Werbevertrags, der bis zu 800 Mill. Dollar bringen soll.

So weit sind die allerwenigsten der Firmen, die im Umfeld des Web 2.0 gegründet wurden. So verzeichnet das Kontaktnetz Facebook zwar enorme Nutzerzuwächse – Anzeigenkunden klagen aber, ihre Banner würden nur äußerst selten angeklickt. Folge: Facebook kann nur sehr niedrige Preise für Werbung verlangen. Der Kurznachrichtendienst Twitter dagegen scheint die über ihn versendeten Texte mit Werbe-Einzeilern zu versehen. Darauf deuten Tests hin, die von Nutzern dokumentiert wurden. Twitter reagierte auf eine Anfrage des Handelsblatts nicht.

Für manche dieser Neugründungen könnte Google nun die Erlösung bringen. So findet sich unter den Videopartnern beispielsweise Expert Village, eine Video-Community, in der die Nutzer Filme mit Haushaltstipps einstellen. Wenn diese Videos über das Adsense-Netz verteilt werden, könnten die Zugriffszahlen und die Einnahmen drastisch steigen. Das Branchen-Weblog Read/Write-Web glaubt gar, Video Units „könnte die Welt von Online-Videos und Werbung schlagartig öffnen“.

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