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06.11.2003 
Forrester-Studie deckt Schwächen auf

Wie Online-Shops richtig funktionieren

Rund 50 gut besuchte Online-Shops europäischer Unternehmen haben die Experten von Forrester Research aus Massachusetts unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: viele Angeboten sind noch nicht optimal gestaltet. In der Studie wurden die wichtigsten Verbesserungsmöglichkeiten aufgeführt.

HB DÜSSELDORF. Die Studie "The Best of Europe's Online Retail" zeigt, dass es im E-Commerce noch immer eingefahrene Strukturen gibt, durch die die Mehrheit der untersuchten Unternehmen bei den Kunden wichtige Sympathie-Punkte einbüßt.

"Das Internet ist ein interaktives Medium, trotzdem benutzen es die meisten Online-Händler immer noch als Katalog mit integrierter Bestell-Funktion", erläutert Forrester-Analystin Helen K. Omwando. Rund 58 Prozent aller User benutzten das Internet auch, um online nach Produkten zu suchen. Eine schlecht gemachte Website würde das betreffende Unternehmen bei diesen potenziellen Kunden in ein schlechtes Licht rücken - sowohl für den Kauf im virtuellen als auch im realen Geschäft.

Selbst Tesco.com, der einzige Online-Lebensmittel-Händler, der derzeit Gewinne erzielt, platzierte sich im Ranking schlecht, da das Einkaufen im Netz dadurch erschwert wird, dass der Kunde mit zwei virtuellen Einkaufswagen hantieren muss - einen für Lebensmittel und einen für die übrigen Waren. In einem realen Supermarkt käme niemand auf die Idee einem Kunden etwas derartiges zuzumuten.

Der deutsche Anbieter Otto.de hingegen landete in der Studie auf Platz 5. Als Begründung gibt Forrester an, Otto ermögliche den Kunden, innerhalb eines vorgegebenen Rahmens den Zeitpunkt der Waren-Zustellung selbst zu bestimmen. Außerdem würde der Kunde auf Wunsch kurz vor der Anlieferung per SMS benachrichtigt. Auch der 24-Stunden-Kundenservice fiel bei der Bewertung positiv ins Gewicht.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Was die Unternehmen besser machen können

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