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26.11.2007 

Bei einer zu exzessiven Benutzung von relevanten Suchworten wertet Google die entsprechende Seite allerdings ab oder zeigt sie gar nicht mehr an, wenn nach einem Begriff gesucht wird, der zu häufig auf der Seite auftaucht. In diesem Fall vermutet der automatische Google-Algorithmus nämlich so genanntes » Keyword stuffing, also die absichtliche Anhäufung von suchrelevanten Worten auf einer Seite. Dagegen hilft eine möglichst natürliche, abwechslungsreiche Sprache. Wenn die Seiten in erster Linie für die Leser geschrieben wurden und nicht für Suchmaschinen, liegt man damit schon mal nicht völlig daneben.

Mittels Web-Tools wie auf » www.linkvendor.com kann außerdem untersucht werden, wie häufig ein bestimmte Schlüsselwort auf einer der Seite verwendet werden. Die so gemessene Keyword-Dichte sollte bei den am häufigsten verwendeten Schlüsselworten im Optimalfall bei rund 3 bis 4 Prozent liegen. Ein Wert darüber wird meist als Keyword Stuffing interpretiert und dementsprechend abgestraft.

Hilfreich ist oft auch eine eingehende Analyse der Besucher einer Website. » Google Analytics wertet beispielsweise kostenlos den Traffic der eigenen Seite aus. Damit ist es unter anderem möglich zu sehen, über welche Suchbegriffe die Website wie häufig gefunden wird und aus welchen Ländern und Städten die Besucher der eigenen Website stammen. Mit diesen und ähnlichen Tools, deren JavaScript-Code in die Seite eingebaut wird, ist es beispielsweise möglich, mit verschiedenen Keywords im Titel zu experimentieren und zu analysieren, welche Kombination von Worten die meisten Besucher über Suchmaschinen auf die Seite leitet.

Wirklich wichtig ist jedoch weniger die reine Anzahl an Besuchern als vielmehr die Anzahl der Besucher, die zu Kunden des Unternehmens werden. Dazu lassen sich bei Google Analytics so genannte Konversions-Ziele festlegen. Solche Ziele können beispielsweise die Registrierung auf der Seite sein, das Eintragen in den unternehmenseigenen Newsletter oder der Kauf eines Produkts im Onlineshop. Es ist auch möglich verschiedene Konversions-Ziele zu definieren, denen jeweils ein bestimmter monetärer Wert zugemessen wird. So können Sie nicht nur untersuchen, welche Maßnahmen möglichst viele Besucher auf Ihre Seite locken, sondern auch, welche Maßnahmen möglichst viele Besucher der Website in Kunden des Unternehmens verwandeln. Letztlich hat das Unternehmen nur an solchen Besuchern ein wirkliches Interesse, die auf ein Angebot stoßen, nach dem sie wirklich gesucht haben.

Lesen Sie weiter auf Seite 6: Vorsicht bei Flash und JavaScript und was Google mit Mao Zedong gemeinsam hat

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