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Smartphones: Es kommt doch auf die Größe an

Je größer, desto besser: Die Smartphone-Hersteller setzen auf Geräte mit Riesen-Bildschirmen. Das Telefonieren ist damit zwar beschwerlich, das Surfen macht dafür umso mehr Spaß. Nur Apple verweigert sich dem Trend.

Auch das neue Xperia Z von Sony gehört zu den Smartphones mit Riesenbildschirm. Zum Telefonieren sind diese Maße zwar unpraktisch, aber Smartphones sind auch mehr Taschencomputer als Telefon. Quelle: Reuters
Auch das neue Xperia Z von Sony gehört zu den Smartphones mit Riesenbildschirm. Zum Telefonieren sind diese Maße zwar unpraktisch, aber Smartphones sind auch mehr Taschencomputer als Telefon. Quelle: Reuters

BarcelonaWer die neuen Smartphones ausprobieren will, sollte möglichst beide Hände freihaben. Denn viele Modelle, die derzeit auf dem Mobile World Congress in Barcelona zu sehen sind, haben riesige Bildschirme, die sich einhändig kaum halten und gleichzeitig bedienen lassen.

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Zum Telefonieren sind diese Maße zwar unpraktisch, aber Smartphones sind auch mehr Taschencomputer als Telefon. Während Samsung Millionen dieser Geräte verkauft, verweigert sich Apple dem Trend. Die Frage ist: Wie lange?

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Auf die Größe kommt es eben doch an. Blackberry, Sony und HTC haben ihre Top-Geräte auf 4,7 Zoll wachsen lassen. Das ist fast schon Standard. Samsung und LG, ZTE und Huawei bringen sogar noch größere Handys heraus, das Ascend Mate des chinesischen Newcomers misst stolze 6,1 Zoll – das sind satte 15 Zentimeter. Gerade in Asien gilt die Devise „Big is beautiful“.

Marktführer Samsung bereitete den Riesen den Weg: mit seinem Galaxy S3, das knapp fünf Zoll misst, und mit dem Galaxy Note, dessen Bildschirm sogar noch etwas mehr Platz bietet. Der koreanische Konzern feierte damit einen etwas unerwarteten Erfolg. „Die Nutzer haben festgestellt, dass ein großes Smartphone gar nicht so unhandlich ist“, sagt Joshua Flood, Analyst beim amerikanischen Marktforscher ABI Research.

Zwar sind beim Telefonieren einige Verrenkungen nötig, um das Gerät richtig ans Ohr zu halten, aber das schreckt viele Nutzer nicht ab. Aus gutem Grund: „Die Extra-Dimension verbessert die Nutzererfahrung beim Lesen, Surfen oder Videogucken deutlich“, sagt Flood.

Smartphones

Smartphones sind eben weniger Telefone als kleine Tablet-Computer. Daher rühren auch die Namen für diese Hybridgeräte: Sie werden mangels besserer Bezeichnungen auch als Phablets, Tabphones, Tabletphones oder Super-Smartphones genannt.

  • 26.02.2013, 11:23 UhrMac-Harry.de

    Mac-Harry.de meint: Apple und Google sind nicht dabei. Was soll die Berichterstattung von diesem Nischenzirkus? Barcelona ist eine reine Me-too-Veranstaltung. Samsung? Na klar, sind doch auch Me-too's

  • 26.02.2013, 17:32 UhrMichael-Kreuzberg

    Mit dem iPad mini gibt es doch eine sog. Tab-Phone von Apple. Aber im Ernst, ab einer gewissen Größe wird aus einem Telefon eben ein Tablet-Computer.
    Mit Hilfe einer Freisprecheinrichtung kann ich sogar mit einem 5er BMW Telefonieren ohne das Auto ans Ohr halten zu müssen.

    Was für ein Bullshit.

  • 26.02.2013, 17:49 UhrJohannesKirk

    Wer sich beim Telefonieren einen Ziegelstein ans Ohr halten will, der soll das tun - aber dabei in Kauf nehmen, dass das ausgesprochen bescheuert aussieht. ;-)

    Apple hat das iPad Mini, das exakt für diese Zwecke gedacht ist: wer länger surfen will, Videos schauen will, oder spielen will, der nimmt das iPad Mini. Wer telefonieren will, kauft sich das iPhone.

    Und wer bescheuert aussehen will, der kauft sich ein 6" 'Smart-Brikett' von SamsungHTCundWieSieNochSoAlleHeissen. Deswegen wird das 'telefonieren' mit einem Ziegelstein noch lange nicht 'in'. ;-)