
BERLIN. Von Asus gibt es in den nächsten Monaten eine größere Auswahl von Tablets und Tablet-PCs. Im Tablet-PC-Bereich setzt Asus auf Windows 7 Home Premium. Es handelt sich bei dem Eee Slate EP121 nicht um einen Convertible-Tablet-PC, sondern um ein Slate. Eine Tastatur fehlt also. Stattdessen muss eine kapazitiv arbeitende Fingereingabe oder ein kapazitiver Stift genommen werden.
Das Eee Slate unterscheidet sich damit von Tablet-PCs mit Dual-Digitizer. Im Inneren des Slates steckt ein Core i5. Das blickwinkelstabile LED-Display mit IPS-Panel ist mit 12 Zoll größer als viele Tablets und bewegt sich im Bereich von einigen Fujitsu-Slates, die allerdings sehr teuer sind.
Tablets mit Android 3.0
Bei den anderen Eee-Tablets setzt Asus auf Android 3.0 alias Honeycomb als Plattform und nennt sie konsequent Eee Pad. Sie alle haben ein IPS-Panel. Die Rechenarbeit übernimmt Nvidias auf ARMs Cortex-A9 basierender Dual-Core-Chip Tegra 2.
Unterschiede gibt es im Formfaktor. Das Eee Pad Transformer gehört zu den 10-Zoll-Tablets mit Mini-HDMI-Ausgang, die mit einem optionalen Tastaturdock zu einem Arbeitsgerät werden. Das Dock hat außerdem die Aufgabe, das Tablet mit zusätzlicher Energie zu versorgen. Die Gesamtlaufzeit beträgt laut Asus dann 16 Stunden. Die reine Akkulaufzeit des Tablet-Teils gibt Asus nicht an. Zusätzlich gibt es einen Mini-HDMI-Ausgang.
Das Eee Pad Slider ist mit Slidern bei Mobiltelefonen vergleichbar. Die Tastatur des 10-Zoll-Tablets wird von unten herausgezogen, wenn Bedarf besteht. Das Gerät hat zudem eine Front- und eine Rückkamera. Die vordere Kamera bietet 1,2 Megapixel. Beim Modell der Rückseite sind es 5 Megapixel.