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Connected Worlds: Last-Minute Ansturm auf die Cebit

Die Cebit kämpft auch in diesem Jahr mit den Folgen der Weltwirtschaftskrise. Immerhin, in letzter Minute verzeichnete die IT-Leitmesse in Hannover noch genügend Anmeldungen, um das Vorjahresniveau halten zu können. Was Besucher auf der Messe erwartet.

Die Cebit kämpft auch in diesem Jahr mit den Folgen der Wirtschaftskrise. Quelle: ap
Die Cebit kämpft auch in diesem Jahr mit den Folgen der Wirtschaftskrise. Quelle: ap

HB FRANKFURT/MAIN. Die Computermesse Cebit bekommt auch in diesem Jahr die Wirtschaftskrise wieder zu spüren. Das bedeutet aber nicht, dass weniger Aussteller oder Pressevertreter im März zur weltweiten IT-Leitmesse in Hannover erwartet werden. „Wir rechnen bei der Cebit mit einer stabilen Ausstellerzahl“, so Messesprecher Hartwig von Saß. Die war im vergangenen Jahr um ein Viertel auf 4 300 gesunken.

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Dieses Mal trudeln die Buchungen ungewöhnlich spät ein. Es gebe in diesem Jahr ein extrem verspätetes Anmeldeverhalten, erklärt von Saß. Das sei fast schon wie bei den „Last-Minute“-Buchungen im Sommer auf dem Flughafen. Dabei geht es schon am Dienstag in einer Woche (2. März) los.

Vernetzte Welten

Inhaltlich steht die Messe in diesem Jahr unter dem Motto „Connected Worlds“ - Vernetzte Welten. Gemeint ist damit das Zusammenwachsen der verschiedenen Techniken und die Vernetzung der Welt über das Internet, ob nun in der Wirtschaft oder im privaten Bereich in den eigenen vier Wänden.

Die dadurch entstehenden Herausforderungen für die IT wollen breit aufgestellte Unternehmen wie IBM angehen. Unter dem Stichwort „Smarter Cities“ versucht IBM zu zeigen, wie mit Hilfe der IT Städte gesteuert werden können, damit sie lebenswert bleiben. Auf der Cebit zeigt IBM unter anderem ein Pilotprojekt auf der Insel Bornholm, wo ein Stromnetz für Elektrofahrzeuge aufgebaut wird, das mit Windenergie läuft.

Der Aufbau einer intelligenten IT-Infrastruktur ist für IBM aber ein sehr langfristiges Projekt. „Technisch könnten wir anfangen“, sagt Gunter Dück, IBM-Bereichsleiter für Smarter Infrastructur ist. Schon jetzt könne die IT in Städten helfen, zum Beispiel die Stromnutzung, Abwasser- und Müllentsorgung oder die Verkehrslenkung effektiver zu gestalten.

Bis so etwas umgesetzt sei, dauere es manchmal aber „elend lange“, sagt Dück. Grund seien die verschiedenen, oft gegensätzliche Interessen, die es in einer Gemeinde, zwischen Unternehmen und in der Politik gebe. Dück sieht im Aufbau einer IT-Infrastruktur der Zukunft denn auch eine kulturelle, gesellschaftliche Herausforderung.

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