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Crowdfunding-Projekt: Spenden für den Todesstern

Die US-Regierung lehnt bekanntlich den Bau eines Todessterns ab. Nun wollen einige Enthusiasten die Massenvernichtungswaffe selbst bauen. Das Geld sammeln sie auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter.

Ob er schon für den neuen Todesstern gespendet hat? Quelle: dapd
Ob er schon für den neuen Todesstern gespendet hat? Quelle: dapd

HamburgVor einigen Wochen formulierte ein US-Bürger eine Petition ans Weiße Haus, in der er und später 34.000 weitere Menschen den Bau eines Todessterns forderten. Als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, nicht unbedingt, um einen bestimmten Planeten zu zerstören.

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Paul Shawcross, der im US-Präsidialamt für das Wissenschafts- und Raumfahrt-Budget verantwortlich ist, wies die Forderung auf durchaus charmante Art und Weise zurück. Doch Volkes Wille nach der ikonischen Massenvernichtungswaffe aus dem Film "Krieg der Sterne" ist damit nicht verstummt.

Die „Star Wars“-Filme

  • Star Wars – Krieg der Sterne

    Der Science-Fiction kommt im Februar 1978 unter der Regie von George Lucas in die deutschen Kinos. In den USA startete der Film bereits 1977. In einer fernen Zukunft wehrt sich eine Gruppe von Rebellen gegen die brutale Unterdrückung durch das machthungrige Imperium. An der Spitze der dunklen Streitmächte steht die Figur Darth Vader mit seiner schwarzen Atemmaske.

  • Das Imperium schlägt zurück

    Die Fortsetzung des monumentalen Weltraum-Epos mit vielen Spezialeffekten kommt 1980 unter der Regie von Irvin Kershner in die Kinos. Darth Vaders gefährlichste Waffe, der Todesstern, ist zerstört, doch seine Truppen sind nicht geschlagen. Sie stöbern die Rebellen in ihren Verstecken auf und unterwerfen sie.

  • Die Rückkehr der Jedi-Ritter

    Das gute Ende der Saga flimmert 1983 unter der Regie von Richard Marquand über die Leinwände. Wesen aus allen Ecken der Galaxis treffen die Vorbereitungen für die entscheidende Schlacht gegen das Imperium - und gewinnen mit Hilfe der wiedererstarkten Jedi-Ritter.

  • Episode I: Die dunkle Bedrohung

    1999 springt Regisseur George Lucas rund 30 Jahre vor die Ereignisse der bekannten Star-Wars-Filme zurück. In der Galaktischen Republik ist ein Streit über die Besteuerung der Handelsrouten ausgebrochen. Der friedliche Planet Naboo mit seiner Königin Amidala wird von der geldgierigen Handelsföderation angegriffen.

  • Episode II: Angriff der Klonkrieger

    George Lucas setzt 2002 seine Sternenkrieger-Vorgeschichte fort. Königin Amidala hat den Thron von Naboo verlassen, um im Senat zu Botschafterin Padme zu werden. Dort deckt sie einen Korruptions-Deal auf, und ihr Leben gerät in Gefahr.

  • Episode III: Die Rache der Sith

    2005 kommt die Vorgeschichte zu ihrem Ende. Regisseur George Lucas lässt die Machtkriege weiter wüten. Die Kluft zwischen Kanzler Palpatine und dem Jedi-Rat wird immer weiter vergrößert. Dabei gerät der junge Jedi-Ritter Anakin Skywalker in einen schweren Gewissenskonflikt. Er mutiert später zum bösen Darth Vader.

Nun hat jemand in Großbritannien beschlossen, den Todesstern auch ohne die finanzielle und logistische Unterstützung einer Regierung zu bauen. Zu rein defensiven Zwecken natürlich. Wer auch immer hinter der Domain gnut.co.uk steckt – er oder sie hat eine Kickstarter-Kampagne ins Leben gerufen, um das nötige Geld für den Bau des mondgroßen Superlasers per Crowdfunding aufzutreiben.

Weltraum

Das Projekt ist in zwei Phasen gegliedert. Zunächst will „Gnut“ lediglich 20 Millionen britische Pfund an Spenden einsammeln, um den ersten, noch etwas groben Bauplan zu verfeinern. Außerdem will er oder sie nach eigenen Angaben schon mal genug Hasendraht kaufen, um die vielen Reaktorschornsteine des Todessterns sichern zu können.

  • 08.02.2013, 16:58 UhrKnobiWahn

    Bei der bald zu erwartenden Hyperinflation wird der Betrag hinten und vorne nie ausreichen...

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