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Cyberkrieg: Computerviren sind die Kriegswaffen der Zukunft

Computerviren in der Hand von Terroristen: Mit dem Schreckensszenario beschäftigen sich Militärs und Politiker auf der Sicherheitskonferenz in München. Die Gefahr ist realer, als viele denken.

Umstrittene iranische Atomanlage Buschehr: Der Computervirus Stuxnet legte das Atomprogramm lahm. Sieht so die Zukunft der Kriegsführung aus? Quelle: dapd
Umstrittene iranische Atomanlage Buschehr: Der Computervirus Stuxnet legte das Atomprogramm lahm. Sieht so die Zukunft der Kriegsführung aus? Quelle: dapd

Frankfurt/DüsseldorfEigentlich ist es eine Art Klassentreffen. Seit 1962 erörtern Militärs, Verteidigungsminister und Rüstungsbosse einmal im Jahr, auf der Münchener Sicherheitskonferenz, die Lage der Welt - wobei die jeweils akuten Krisenherde im Vordergrund stehen.

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In diesem Jahr aber werden sich zwischen dem 3. und 5. Februar jede Menge Zivilisten unter die Offiziere und Generäle mischen - allen voran IT-Experten. Denn Kriege werden heutzutage längst nicht mehr nur mit Schnellfeuergewehren, Panzern, Drohnen und U-Booten geführt.

Cyberkriminalität

Auch unscheinbare Befehlskombinationen in Softwareprogrammen, sogenannte Computerviren, sind in der Lage zu töten und zu zerstören, die Welt lahmzulegen - und erheblichen Schaden anzurichten.

Reinhard Clemens weiß das. Er ist Chef der Telekom-Großkundentochter T-Systems. Bei der Sicherheitskonferenz wird er ein Panel zum Thema Cyber-Security moderieren. Dass dies nicht ausreicht, darüber ist er sich mit dem Organisator der Konferenz, Wolfgang Ischinger, einig. Zusammen mit der Deutschen Telekom ruft Ischinger deshalb einen eigenen Gipfel zu dem Thema ins Leben.

Die Gefahr, die von Angriffen auf Computersysteme ausgeht, ist enorm. Markus Brändle, beim Elektronikkonzern ABB für Cyber-Security verantwortlich, verdeutlicht dies mit den Folgen des Stromausfalls in Nordamerika im Jahr 2003. Damals seien 50 Millionen Haushalte für zwei Tage ohne Elektrizität gewesen, elf Menschen seien gestorben. Experten schätzen den Schaden auf sechs Milliarden Dollar.

  • 03.02.2012, 16:55 UhrAnonymer Benutzer: peer

    Stimmt

    erst lockt man die Menschen vom Privat-PC in die Cloud und dann zieht man den Sack zu.
    Wer in die cloud geht, verliert seien Freiheit und wird über kurz oder lang der Sklave der Cloud Inhaber.

    Eines der größten Errungenschaften der PC-Technology war, dass man eigenständig wurde und sich endlich vom BIG BROTHER Rechenzentrum abkoppeln konnte. EDV-Leistung wurde bezahlbar, weil es uns allen zur Verfügung stand.

    Der Schritt in Richtung Cloud ist ein Schritt in die Abhängigkeit.

  • 02.02.2012, 13:37 UhrAnonymer Benutzer: rene

    Auf der SecTXL '12 (http://sectxl.com) am 22./23.02 in Hamburg präsentieren wir einen gut durchdachten und in sich stimmigen Themenmix aus dem Bereich der IT-Security (Technisch/ Juristisch) mit dem Fokus auf Cloud Computing, Social Media, Consumerization (BYOD) und mehr. Dafür haben sich viele herausragende national sowie international bekannte Referenten angekündigt.

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