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Diskussion: Kommentare zu: Was kostet die Anbieter ein Gigabyte?

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 27.05.2013, 14:38 Uhrwww_wissensmanufaktur_net

    Die DSL-Drosselungspläne der Telekom dienen einzig der Zensur!!!

    Die Begrenzung von Flatrates ist das Ende des freien Internets!!!

    Die Behauptung, dass Leitungen überlastet seien, ist eine Lüge. Macht das Vorgehen der Telekom Schule, kommt dies einer Zensur des Internets gleich.

    Telekom wird zu Drosselkom.

    Die Deutsche Telekom will den Datenfluss im Internet kontrollieren und einschränken. Dies ist ein einmaliger Vorgang in der jüngeren deutschen Kommunikationsgeschichte.

    Der ehemalige Staatskonzern operiert dabei mit dreisten Lügen und schreckt auch vor dummen Täuschungsmanövern nicht zurück: Angeblich würde die Leitungen dem steigenden Internetverkehr nicht standhalten. Der Traffic würde angeblich immer höhere Kosten verursachen.

    Dies ist nichts anderes als Betrug: Die Telekom zahlt als Platzhirsch praktisch gar nichts für den Internetverkehr.

    Selbst wenn sich der Traffic verzehnfachen sollte, ist dies nur mit relativ geringen Mehrkosten verbunden. Den Kunden aber wird etwas anderes erzählt.

    Der kleine Widerspruch, dass die datenintensiven Telekom-HD-TV Kanäle von den Restriktionen ausgenommen sind, nehmen Strategen in Bonn wohl in Kauf. Im Klartext bedeutet dies: Die Kunden werden für dumm verkauft.

    Die Aktion dient einzig der Zensur!!!

    Youtube & Co. wackeln in Zukunft oder laufen gar nicht mehr, während die Mainstream-Gülle in HD unbeschadet über die Monitore flimmert.

    Das Vorgehen der Deutschen Telekom ist ein ungeheuerer Affront nicht nur gegen die Freiheit des Internets, sondern gegen die Freiheit selbst.

    Es ist deshalb notwendig, mit aller Härte gegen diese Ansinnen vorzugehen. Nutzen wir die noch "freien Märkte".

    Strafen wir die Telekom ab, in dem wir auf alle Produkte des Konzerns verzichten und Verträge kündigen.

  • 27.05.2013, 15:08 UhrAurelius

    Wo liegt eigentlich das Problem? Lkws zahlen Maut wenn sie Straßen benutzen usw.

    Es geht im Kern doch immer um die selbe Frage: ist "das internet" überhaupt ein marktfähiges Produkt/DL? Und: wie bindet man das internet in unser Wirtschaftsleben ein? Damit scheint sich niemand zu beschäftigen. Außer: endlich können eine Million Arbeitslose ihren onlineshop betreiben und alles geht bergauf. In dieser Angelegenheit haben zu viele Leute zu lange geschlafen, und jetzt stehen wir vor vollendeten Tatsachen.

    • 27.05.2013, 15:49 Uhr1Pr0digy

      @Aurelius Ich glaube Sie haben das Problem überhaupt nicht verstanden.
      Das Netz ist bei weitem nicht ausgelastet. Daher verursachen Heavy User keine hohen weiteren Kosten.
      Das Geld fehlt beim Ausbau, der müsste also wenn von denjenigen getragen werden die noch kein schnelles Internet haben. Da das aber soweit ich weiss nach den Statuten der BNA nicht geht und auch ziemlich unfair wäre, haben sich die Herrschaften diese kleine Story ausgedacht um irgendwie an Geld zu kommen und nebenbei ein neues, profitableres Geschäftsmodell einzuführen.

    • 27.05.2013, 16:21 UhrAurelius

      Ich denke schon das ich das Problem verstanden habe. Die Telcos haben kein interesse daran, dass andere Unternehmen vollständige Geschäftsmodelle auf ihre Kosten laufen lassen. Um es salopp zu sagen: die Post könnte doch z.B. grundsätzlich Briefe mit Werbung umsonst zustellen. Newsletter halt.

      Das Gerede von Netzneutralität ist doch idealistischer Quatsch, es geht nur um eine andere Einnahmenverteilung.


  • 27.05.2013, 15:16 UhrMichael-Berlin

    Viele Millionen Internetnutzer sind technisch gar nicht in der Lage einen derartig hohen Verbrauch zu verursachen, da ihr "Breitbandinternetanschluss" nur magere 1.000 bis 3.000kbs leistet.

    Erst wenn in GANZ Deutschland die moderne eingezogen ist, dürfetdie Telekom darüber nachdenken den Verbrauch einzuschränken.

    Ansonsten kann die Telekomm ja günstige Volumentarife für "Lieschen Müller" anbieten, wenn man die Kleinverbraucher schonen will.

    Die Flatrate kann dann ja auch teurer werden.

    Alles andere ist doch nur Verschleierungstaktik.

  • 27.05.2013, 16:07 UhrTrojaner

    " Drei Prozent der Kunden verursachen mehr als 30 Prozent des Datenvolumens." Dann soll die Deutsche Telekom diesen 3% kündigen - anstatt neue Geschäftsmodelle auf dem Rücken der Kunden austragen. Das ist doch nur neue Abzocke - richtig kriminell ist das.

  • 27.05.2013, 16:15 Uhrnichtbeidertelekom

    Eventuell ist es auch einfach so, dass in den Verteilern nicht genügend Kapazität installiert wurde um jedem Nutzer die Vertragliche Leistung bereitzustellen. Um nicht viel Geld in den Ausbau stecken zu müssen, wird etwas anderes Vorgeschoben um das zu verschleiern.

  • 27.05.2013, 17:11 UhrDiO

    Interessanter Artikel.

    Wenn die Telekom "ein paar Cent" je GB zahlen muss, dann ist ja z. B. 5 Euro für z. B. 100 GB einschl. MWSt. gerade mal kostendeckend, oder?

    D. h. der Vorwurf, dass die Telekom "abzockt" scheint nicht haltbar. Ist die Interpretation korrekt?

  • 27.05.2013, 17:14 Uhrkarstenberwanger

    Ich weiss nur dass man in bald jedem KAff Rumäniens 100Mbit Leitungen bekommt.....JaJa GErmany, in Rumänien!

    Weiter haben die JApaner das TV Angebot mit dem Netz so gekoppelt dass dort die Interaktivität bei TV Angeboten um Lichtjahre voraus ist....im übrigen haben die dort 100Mbit down als auch upload!!! und das war vor 6 Jahren bereits so!

    Was die Telekom da nun bringt ist technisch gesehen der Witz des Jahrtausends. Vonwegen zu starke Auslastung usw.

    • 27.05.2013, 19:04 Uhropsat

      Was solls - wenn ich das richtig verstanden habe, haben
      wir doch auch als "Straßen" getarnte Zufahrten zu Villen in Südeuropa bezahlt - und fahren in manchen Städten auf Schlaglochpisten. Da ist es nur folgerichtig das nun Osteuropa wenigstens dickes Breitband bekommt. Alles andere wäre ja wohl mehr als ungerecht.
      Wenn hier die Subventionen so fließen würden, wäre es auch besser. Ich kann mich da dunkel an Pläne Anfang 2009 erinnern als im Gespräch war - auch mit der Telekom - ein Ausbauprogramm mit den Konjunkturmaßnahmen anlässlich der Finanzkrise zu koppeln. Damals ging es aber darum das jeder einen Anspruch auf eine Grundversorgung erhalten soll.
      Und: In Autoland gabs Abwrackprämie, nix Internet.

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