IT + Internet

_

GPS-Ortung: Facebook-App soll Standort an Freunde melden

Tracking per GPS: Eine neue Facebook-App soll zeigen, wo sich die eigenen Facebook-Freunde gerade aufhalten. Solche Dienste gab es in der Vergangenheit schon, wirklich durchgesetzt haben sie sich allerdings nie.

Sollte sich die neue App durchsetzen, wäre sie für Facebook eine gute Möglichkeit, ortsbasierte Werbung einzublenden. Quelle: Reuters
Sollte sich die neue App durchsetzen, wäre sie für Facebook eine gute Möglichkeit, ortsbasierte Werbung einzublenden. Quelle: Reuters

HamburgFacebook-Mitglieder sollen auf einer neuen App künftig sehen können, wo sich ihre Freunde gerade aufhalten. Auf dem Smartphone soll die Anwendung im Hintergrund laufen und Freunde permanent über den eigenen Aufenthaltsort unterrichten. Die Veröffentlichung ist für Mitte März geplant, berichtet Bloomberg und verweist auf zwei Insider.

Anzeige

Ähnliche Location Based Services oder auch People Discovery Apps gab es bereits einige, Googles Latitude etwa und Highlight. Auch Gowalla und Glancee gehörten dazu. Beide wurden von Facebook aufgekauft, die Mitarbeiter arbeiten laut Bloomberg nun an der neuen App für Facebook.

Facebook Privacy Watcher Im Einsatz gegen den Daten-Kraken

Viele Nutzer kennen sich mit den Privatsphären-Einstellungen bei Facebook nicht wirklich gut aus. Ein kostenloses Tool, das Forscher der TU Darmstadt entwickelt haben, soll Usern helfen, ihre Daten besser zu schützen.

Solche Anwendungen sollen Menschen mit ähnlichen Interessen oder Freunde und Bekannte zusammenbringen, indem sie anzeigen, wenn jemand in der Nähe ist. Dazu bestimmt die App den eigenen Standort per GPS. Die Nutzer legen in ihren persönlichen Einstellungen fest, wer auf ihren Aufenthaltsort zugreifen darf.

Sinnvoll ist das erst, wenn genügend Menschen die App installiert haben. Fängt der Anbieter bei Null an, hat er es schwer, eine kritische Masse an Nutzern zu erreichen. Der große Vorteil von Facebook: Die Masse ist schon da.

Soziale Netzwerke

Die Verwendung von GPS-Daten bei Facebook ist an sich nicht neu. In den Datenverwendungsrichtlinien heißt es längst: „Beispielsweise können wir dir mitteilen, wer von deinen Freunden in deiner Nähe ist, wenn wir deinen Standort per GPS bzw. einer anderen Lokalisierungssoftware erhalten“, und auch: „Wir können deinen derzeitigen Wohnort mit GPS-Daten und anderen Ortsangaben, die wir über dich haben, zusammenführen, um dich und deine Freunde beispielsweise über Personen oder Veranstaltungen in eurer Nähe zu informieren oder dir Angebote anzubieten, an denen du eventuell interessiert bist.“ Bislang bekommt Facebook solche GPS-Daten zum Beispiel über hochgeladene Fotos, die diese Daten enthalten.

  • 06.02.2013, 12:27 Uhr129kona95

    So neu ist das nun auch wieder nicht. Die elektronische Fußfessel gibt es doch schon seit geraumer Zeit. Nur die aller dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber ;–)

  • Die aktuellen Top-Themen
Wildtier-Wanderungen: Deutschland wird zum Elch-Land

Deutschland wird zum Elch-Land

Ein junger Elchbulle verirrt sich im Sommer in ein Dresdner Bürogebäude und sorgt bundesweit für Aufsehen. Werden die Riesen in Deutschland wieder heimisch? Wildtier-Experten halten das für durchaus möglich.

Extreme Lebensform: Geisterfisch bricht Tiefenrekord

Geisterfisch bricht Tiefenrekord

Eigentlich dürfte es ab einer Tiefe von 8200 Metern keine Fische mehr geben – zu lebensfeindlich sind die Bedingungen in dieser extremen Tiefe. Ein jetzt entdeckter „Geisterfisch“ kommt dieser Grenze aber sehr nahe.

Mit dem Jobturbo durchsuchen Sie mehr als 215.000 Stellenanzeigen  in 36 deutschen Stellenbörsen.
Diese Jobs suchen die Handelsblatt-Leser:
1. Ingenieur   6. Bauingenieur
2. Geschäftsführer   7. Marketing
3. Financial Analyst   8. Jurist
4. Controller   9. Volkswirt
5. Steuerberater   10. Designer