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Hackerangriff: Millionen Sony-Kunden fürchten um ihre Kontodaten

Schock für die Nutzer der Playstation: Hacker haben das Netzwerk der Spielekonsole ausgespäht. Und dabei geht es nicht nur um Adressen und Passwörter. Sony droht ein enormer Imageschaden - und ein Milliardenverlust.

New YorkEs ist einer der größten Hacker-Angriffe der Geschichte: Persönliche Daten von etwa 77 Millionen Nutzern der Sony-Spielekonsole PlayStation sind nach Angaben des japanischen Konzerns gestohlen worden. Es geht um Adressen, Passwörter und möglicherweise auch Kreditkarten-Nummern, warnte Sony die Nutzer des Playstation Network und des Video- und Musikservices Qriocity.

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Viele Kunden äußerten ihre Wut im Internet. Kritisiert wurde unter anderem, dass die Aktion nicht sofort publik gemacht wurde. Laut Sony fand der Angriff auf die Systeme zwischen dem 17. und 19. April statt. Am 19. April sei es bemerkt und das System sofort heruntergefahren worden. Bis zum 26. April blieb der Vorfall allerdings intern. Pikant dabei: Wenige Stunden vorher hatte Sony - immer noch eine der Branchengrößen, aber gegenüber Apple, Samsung und Google tendenziell auf dem absteigenden Ast - noch den neuen Tablet-Computer in Japan vorgestellt. Ein Firmensprecher sagte, es habe „einige Tage forensischer Untersuchungen“ gebraucht, um Klarheit zu haben. Mittlerweile sei auch eine externe Sicherheitsfirma angeheuert worden.

Der japanische Elektronik-Riese hatte nach dem Hacker-Angriff vor einer Woche einfach den Stecker gezogen und die Dienste komplett abgeschaltet.

Eine unbekannte Person habe sich Zugang zu persönlichen Daten wie Name, Adresse, E-Mail oder Geburtsdatum verschafft, schrieb Sony in Firmenblogs weltweit und informierte die Betroffenen. Auch Logins und Passwörter seien nach derzeitigem Kenntnisstand ausgespäht worden, möglicherweise auch die Liste der Käufe.

"Obwohl es derzeit keine Anzeichen dafür gibt, dass auf Kreditkarten-Informationen widerrechtlich zugegriffen wurde, können wir diese Möglichkeit nicht gänzlich außer Betracht lassen", warnte Sony. Die Kunden sollten nun besonders wachsam sein, um keinem Betrug aufzusitzen, und ihr Konto kontrollieren (die Mitteilung im Wortlaut ).

  • 27.04.2011, 16:51 UhrAnonymer Benutzer: Golfspieler

    Verkommt denn das Handelsblatt jetzt auch in Richtung BILD zu Effekthascherei und Sensations-Journalismus.
    Ich finde es untragbar, mit der Schlagzeile Eindeutigkeit zu suggerieren und ganz unten im letzten Satz zu schreiben "es ist nicht klar, ob auch Bankdaten gehacked wurden" zu schreiben..

  • 27.04.2011, 08:34 UhrAnonymer Benutzer: Spion

    Selber schuld wer sich diesen ganzen elektronik Mist nach Hause holt.
    Beim PC ist auch höchste Vorsicht und Absicherung geboten.
    Wir werden ausspioniert und immer mehr kontrolliert.
    Dumme Menschen argumentieren dann sogar mit - Ich habe nichts zu verbergen !!!
    Seid wachsam !!!!!

  • 27.04.2011, 08:05 UhrAnonymer Benutzer: Nick

    Ich hatte auch einen Fall von Hack auf meiner Playstation. Die Antwort von Sony:"Das geht nicht! Sie müssen die getätigten Einkäuf i.H.v. 100,00 EUR bezahlen". Selbst die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft hat meine Sperre der Playstation nicht aufgehoben obwohl dadurch einwandfrei bewiesen wurde, dass es niemand in meinem Haushalt war.

    Mein Fall war allerdings Mitte 2010.

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