_

Honeycomb: Google stellt Android 3.0 für Tablets vor

Google hat auf der CES seine kommende Android-Version 3.0 alias Honeycomb gezeigt und einige Details zu dem für Tablets optimierten Betriebssystem verraten. Unter anderem verfügt Android 3.0 über ein neu designtes, „holographisches“ Userinterface.

BERLIN. Android 3.0 alias Honeycomb wurde von Grund auf für Geräte mit größeren Displays ausgelegt, als man sie bei Smartphones üblicherweise findet. Google zielt damit in erster Linie auf Tablets ab. Dazu wurde zunächst einmal ein komplett neues 3D-User-Interface entwickelt, das Google als „echt virtuell und holographisch“ bezeichnet.

Anzeige

Darüber hinaus hat Google nach eigenen Angaben das Multitasking des Betriebssystems verfeinert und weitere Neuerungen integriert. So sollen Benachrichtigungen eleganter werden, der Homescreen soll sich anpassen lassen und Widgets bieten neue Funktionen und werden interaktiver.

Google verspricht für Honeycomb zudem einen deutlich verbesserten Browser, der auch Tabs unterstützt, Formulare automatisch ausfüllt und seine Bookmarks mit denen von Google Chrome synchronisieren kann. Zudem soll der Browser einen Inkognitomodus für privates Surfen bieten.

Honeycomb wird Google Maps 5 samt 3D-Interaktionen und Offlinefunktion bieten, Zugriff auf rund 3 Millionen E-Books gewähren und über Google Talk Sprach- und Videotelefonie mit anderen Geräten, auf denen Google Talk läuft, unterstützen.

Wann Android 3.0 alias Honeycomb erscheinen wird, verriet Google indes nicht. Allerdings hat Motorola ein erstes Honeycomb-Tablet bereits für das erste Quartal 2011 angekündigt.

Quelle: Golem.de
  • Die aktuellen Top-Themen
Ethik-Diskussion: Wann ist ein Hacker ein guter Hacker?

Wann ist ein Hacker ein guter Hacker?

Bei einer Tagung des Chaos Computer Club haben Hacker versucht, für sich eine neue Ethik zu formulieren. Doch die Szene streitet, was Hacker dürfen sollen.

Expo 2012: Viel High Tech, wenig Gäste

Viel High Tech, wenig Gäste

Mit einer Expo zur nachhaltigen Nutzung der Meere will Südkorea Gäste aus aller Welt ins Land locken. Allein im deutschen Pavillon stecken 15 Millionen Euro. Doch die ersten Besucherzahlen waren enttäuschend.

Dragon besucht ISS: Das Andock-Manöver in Bildern

Das Andock-Manöver in Bildern

Erstmals dockt an der Raumstation ISS etwa 350 Kilometer über der Erdoberfläche ein privat finanzierter Raumtransporter an. Die beeindruckenden Bilder zu einem Meilenstein der Raumfahrtgeschichte.

  • Video

Auto-Visionen Viel Power für wenig Euro - Mazda 3 MPS

Über das Design des sportlichen Japaners kann man streiten - über das Preis-Leistungsverhältnis nicht. Für weniger als 30.000 Euro bietet Mazda satte 260 Pferdestärken. Was sonst noch im MPS steckt, klärt unser Fahrtest.