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IFA-Eröffnung: Neue Allianzen und Pixel-Rekorde

Fernsehen und Internet in einem - auf der diesjährigen IFA in Berlin ist der "Smart TV" der neue Trend schlechthin. Außerdem wird in den Technik-Laboren neue Modelle mit ultra-scharfen Bildern entwickelt.

Ein Techniker installiert in den Messehallen unter dem Funkturm in Berlin 3D-Fernsegeräte. Die Internationale Funkausstellung IFA öffnet ihre Tore bis zum 07.09.2011. Quelle: dpa
Ein Techniker installiert in den Messehallen unter dem Funkturm in Berlin 3D-Fernsegeräte. Die Internationale Funkausstellung IFA öffnet ihre Tore bis zum 07.09.2011. Quelle: dpa

BerlinDie IFA gibt Signale für die Zukunft des Fernsehens. Der japanische Hersteller Sharp zeigte in Berlin den ersten Bildschirm mit der 16-fachen HD-Auflösung, mehrere führende Hersteller schlossen eine Allianz, um gemeinsam das Internet auf TV-Geräte zu bringen. Die Branche erhofft sich von der bisher größten IFA einen Schub für ihr zuletzt schwächelndes Geschäft. Die Messe öffnet am Freitag für das Publikum und läuft bis zum 7. September.

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Das unter dem Berliner Funkturm gezeigte Sharp-Display verfügt über eine Auflösung von rund 33 Millionen Bildpunkten. Der Prototyp hat 7680 mal 4320 Pixel und eine Bilddiagonale von 85 Zoll (2,16 Meter). Ein Vorgänger-Modell, das mit 8,8 Millionen Bildpunkten bereits die vierfache Auflösung heutiger Fernseher hat, sei inzwischen als Bauelement erhältlich, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Nach bisherigen Informationen könnten japanische Sender zum Jahr 2020 Übertragungen in dieser Bildschärfe beginnen.

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Der größte europäische Unterhaltungselektronik-Hersteller Philips schloss in Berlin eine Smart-TV-Allianz mit seinen asiatischen Konkurrenten Sharp und LG sowie dem deutschen TV-Produzenten Loewe. Die vier Unternehmen einigten sich auf eine gemeinsame Programmierumgebung für Fernseher mit Internetanschluss („Smart TV“), teilte Robert Smits, Manager von Philips TV, am Donnerstag auf der IFA in Berlin mit. Die Unternehmen wollen damit die Erstellung von Internet-basierten Diensten auf dem Fernseher erleichtern.

Auf einem „Smart TV“ kann nicht nur das laufende Fernsehprogramm empfangen werden - auch Inhalte aus dem Internet wie YouTube-Filme oder Mediatheken der verschiedenen Sender können abgespielt werden. Weiter lassen sich mit einem Smart TV auch Musik, Fotos und Videos von einem Tablet Computer, Smartphone oder Notebook streamen und TV-Sendungen auf einer externen Festplatte aufzeichnen.

Der direkte Zugang zum Internet vom Fernseher aus gilt als der große Trend der diesjährigen IFA und könnte das Geschäft von Geräteherstellern und Fernsehanbietern in den kommenden Jahren dramatisch verändern.

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