
BerliniTunes 10.5.1 enthält den Musik-Nachkaufdienst iTunes Match. Für 25 US-Dollar kann der Anwender die Musik herunterladen, die er nicht über iTunes erworben hat, aber in iTunes-Qualität besitzen möchte. Mit iTunes Match kann die gesamte Musiksammlung auf dem Rechner durchsucht werden.
Ist der jeweilige Song über iTunes verfügbar, kann ihn der Anwender als AAC-Datei mit 256 KBit/s beziehen. Selbst von CDs gerippte Musik wird akzeptiert.
Ist die Musik nicht über iTunes erhältlich oder findet sie die Abgleichfunktion nicht, wird sie vom Rechner aus in die iCloud übertragen. So können ebenfalls alle iCloud-fähigen-Geräte des Anwenders darauf zugreifen. Das kostenlose 5-GByte-Volumen von iTunes wird von den Musikuploads nicht geschmälert.
Apple hatte die neue Funktion schon Anfang Juni 2011 auf seiner World Wide Developers Conference (WWDC) zusammen mit iCloud vorgestellt. Die Testversion war schon seit Monaten in den Händen der Entwickler, die am Wochenende eine Nachricht erhielten, dass ihre iCloud-Musikbibliotheken gelöscht würden.
Das war offenbar notwendig, um für den offiziellen Start Platz zu schaffen und letzte Änderungen vorzunehmen. Auch bei Apples Cloudspeicherdienst iCloud wurden Entwickler gewarnt, dass ihre während der Betaphase angelegten Konten gelöscht werden könnten.
Los, du dummer Konsument! Leg alle deine Daten in der Cloud ab! Lass dich ausspionieren! Lass jeglichen Zugriff, sogar das Löschen all deiner Daten durch den Provider zu! Euch gehört nichts mehr! Euer Eigentum ist outgesourct! Datenpannen gibt es nicht. Denn die Wolke ist rosarot. "Konsumiert! Kauft! Gehorcht!"
Wie kann nur so leichtgläubig auf diesen Zug aufspringen? Und das, obwohl Speichermedien spottbillig sind.
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