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Laptop und Tablet-PC: Lenovo legt Fokus auf Hybrid-Computer

Der chinesische Computer-Riese Lenovo glaubt an einen nachhaltigen Erfolg der neuen Geräteklasse der Tablet-PCs, ohne dass deshalb die Klasse der Laptops verschwinden werde. Lenovo setzt daher vor allem auf Hybrid-Rechner, die sich als Tablet-PC und Laptop nutzen lassen.

Der Lenovo IdeaPad U1 ist ein Windows-7-Laptop, der ein Android-Tablet als Bildschirm nutzt. Quelle: Reuters
Der Lenovo IdeaPad U1 ist ein Windows-7-Laptop, der ein Android-Tablet als Bildschirm nutzt. Quelle: Reuters

HB LAS VEGAS. Die neue Geräteklasse der Tablet-PCs wird sich nach Einschätzung des chinesischen Computer-Herstellers Lenovo sehr bald erfolgreich im Markt etablieren. Der Marktanteil der portablen Geräte werde in wenigen Jahren rund zehn bis 15 Prozent vom gesamten PC-Markt ausmachen, sagte Lenovo-Manager Rory Read am Donnerstag in Las Vegas. Ähnlich wie bei den Netbooks werde es aber keine Kannibalisierung zu Lasten anderer Geräteklassen geben, schätzt Read. "Wir befinden uns aber noch ganz am Anfang der Innovation."

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Den wichtigsten Fokus lege das chinesischen Unternehmen allerdings derzeit auf neue Hybrid-Rechner. Auf der Elektronikmesse CES präsentiert Lenovo unter anderem erstmals eine Kombination aus Tablet und Notebook, bei der das Display herausnehmbar ist. Das IdeaPad U1 nutzt als Betriebssystem Microsofts Windows 7. Wird der zehn Zoll große Bildschirm aus der Verschalung genommen, wechselt der Rechner zu Googles Betriebssystem Android. Das IdeaPad wird zunächst auf den chinesischen Markt kommen, ein Marktstart für Europa steht noch nicht genau fest.

Künftig werde es nicht mehr ein einzelnes dominantes Betriebssystem geben, schätzt Read. Stattdessen werden viele verschiedene Plattformen zusammenspielen müssen, um den Datenfluss über die Geräte hinweg zu ermöglichen. Dabei spielten Dateiformate eine größere Rolle als die jeweiligen Betriebssysteme. Wie einfach und bequem die Nutzer künftig ihre Daten untereinander austauschen können, werde künftig wesentlich für den Erfolg der Geräte sein.

Lenovo hat Read zufolge in Deutschland einen Marktanteil von neun Prozent. Das Unternehmen sei in vier Quartalen in Folge das am schnellsten wachsende Unternehmen der Branche gewesen und lege mit einer Wachstumsrate von rund 30 Prozent schneller zu als der Markt.

Ende 2004 hatte Lenovo die PC-Sparte des einstigen PC-Pioniers IBM übernommen, inklusive der Namensrechte für IBMs erfolgreiche Notebook-Serie ThinkPad.

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