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Mobile Computer: Ultrabooks sollen dem iPad Paroli bieten

Eine neue Notebook-Klasse soll Tablets Paroli bieten: Die neuen Ultrabooks sind sehr leistungsstark, zugleich aber für die mobile Nutzung besonders geeignet. Eine Kampfansage vor allem an Apples iPad.

Intel präsentiert die Ultrabook-Klasse auf dem Intel Developer Forum in San Francisco. Ein erstes Modell der neuen Notebooklasse ist bereits auf dem Markt. Quelle: AFP
Intel präsentiert die Ultrabook-Klasse auf dem Intel Developer Forum in San Francisco. Ein erstes Modell der neuen Notebooklasse ist bereits auf dem Markt. Quelle: AFP

DüsseldorfDer Fokus des Computermarkts hat sich in Richtung Mobilität verschoben. Längst werden mehr mobile als stationäre Rechner verkauft – Tablets, Laptops und Smartphones. Vor allem der Tablet-Markt wächst seit der Einführung von Apples iPad in rasantem Tempo.

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Schlecht für den Chipriesen Intel: Der Platzhirsch auf dem Markt für PCs und Laptops ist auf dem Tablet-Markt de facto nicht präsent. Denn in fast allen Smartphones und Tablets – inklusive Apples Vorzeigegeräten iPhone und iPad - kommt die energieeffiziente Prozessor-Technik des Intel-Konkurrenten ARM zum Einsatz.

Notebook-Klasse Diese neuen Ultrabooks greifen das iPad an

  • Notebook-Klasse: Diese neuen Ultrabooks greifen das iPad an
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Doch Intel hat das Notebook noch nicht abgeschrieben – im Gegenteil: Die neue Klasse der Ultrabooks soll Marktanteile zurückerobern. Dabei schielt Intel durchaus mit Interesse auf die technische Eigenschaften, die Tablets so erfolgreiche machen: Ultraleicht sollen die neuen Geräte sein, ultramobil durch lange Akkulaufzeiten und dabei sofortige Einsatzbereitschaft ohne lange Bootzeiten bieten. In Sachen Geschwindigkeit und Vielseitigkeit sind sie dabei - anders als die Tablet - durchaus in der Lage, mit klassischen PCs mitzuhalten. Als Vorbild kann hierbei Apples Macbook Air gelten.

Strenge Vorschriften von Intel

Damit sich ein Laptop mit Intels Markennamen Ultrabook schmücken darf, muss es recht strengen Anforderungen genügen. Die erste Generation der Ultrabooks, die derzeit auf den Markt kommt, darf je nach Bildschirmgröße nicht dicker als 18 beziehungsweise 21 Millimeter sein und nicht mehr als 1,4 Kilo wiegen.

Statt mit einer langsamen und stromfressenden Festplatte sind fast alle von ihnen mit Flash-Speicher (SSD) ausgerüstet. Die wenigen Geräte mit Festplatte verfügen zumindest über einen schnellen Flash-Cache. Für die Akkulaufzeit schreibt Intel mindestens fünf Stunden vor. Nicht zuletzt muss natürlich Intel-Technologie verbaut sein – und zwar die stromsparende Variante der Sandy-Bridge-Prozessoren.

Gespart wird an allem, was bei der Mobilität stört. Ein Laufwerk für optische Medien – also für CDs, DVDs und Blueray-Disc - ist nicht mehr vorhanden. Diese sind dank Breitband-Internet und USB-Sticks ohnehin auf dem Rückzug. Auch bei den Anschlüssen wird – als Tribut an die dünne Bausweise – gespart. Die meisten Ultrabooks verfügen nur über wenige USB-Anschlüsse.

Schicker ist es ohnehin, Peripherie-Geräte wie eine zusätzliche Maus kabellos über Bluetooth zu verbinden. Die Display-Größe ist auf die Kompaktklasse begrenzt. Ultrabooks kommen meist mit 11- oder 13-Zoll-Displays. Auch weil ein optisches Laufwerk und Anschlüsse fehlen, sind sie kein vollwertiger Desktop-PC-Ersatz.

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