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Preis für Twitter-Kampagne: Hashtag „Aufschrei“ erhält Grimme Online Award

„Aufschrei“ hat nicht nur im Internet für Aufsehen gesorgt: Der Hashtag wurde nun mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet - als erste Twitter-Kampagne. Das Wort habe eine Diskussion über Sexismus in Fahrt gebracht.

Der Hashtag "#aufschrei" bei Twitter bündelte Proteste in der Sexismus-Debatte: Dafür wurde er mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Quelle: dapd
Der Hashtag "#aufschrei" bei Twitter bündelte Proteste in der Sexismus-Debatte: Dafür wurde er mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Quelle: dapd

KölnErstmals ist eine Twitter-Kampagne mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet worden. Unter dem Hashtag „Aufschrei“ hatten Nutzerinnen ihren Protest gegen alltäglichen Sexismus gebündelt. In der Begründung der Jury hieß es, erst durch Twitter habe die gesellschaftliche Diskussion über Sexismus an Dynamik gewonnen und sei dann in aller Breite auch in anderen Medien geführt worden.

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Insgesamt 28 herausragende Online-Angebote waren dieses Jahr für den Grimme Online Award nominiert. In der Kategorie Information wurden die Satire-Website Der Postillon und die Politplattform Politnetz aus der Schweiz ausgezeichnet.

In der Kategorie Wissen und Bildung gewannen die interaktive Web-Doku Alma von Arte, die von Volontären der Deutschen Welle gestaltete Website Plan B und - als erster Podcast überhaupt - Soziopod, in dem philosophische und soziologische Themen besprochen werden.

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In der Kategorie Kultur und Unterhaltung wurden der Liveticker 11Freunde und die Museumsplattform NRW geehrt. Der Publikumspreis ging an die bereits von der Jury ausgezeichnete Satire-Seite der Postillon. Die Nominierungs-Kommission hatte aus 1600 Vorschlägen ausgewählt.

  • 22.06.2013, 11:42 Uhrazaziel

    Lese ich nicht! Aber was sucht denn dieser Schmarrn in der Technologierubrik?

  • 22.06.2013, 08:00 UhrKlausBeckmann

    Mein Gott, geht es eigentlich noch peinlicher? Diese sogenannte #Aufschrei Geschichte war meiner Meinung nach eine einzige schlechte Wiederauferstehung der alten männerfeindlichen Zeiten, die ich schon als vorbei erhofft hatte. Aus meiner Sicht wurde hier dem Feminismus ein dicker Bärendienst erwiesen, weil die Argumentationen nicht lächerlicher hätten sein können. Ich habe die Initiatorin in diversen Talkshows gesehen und bin aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr heraus gekommen.

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