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Projekt analysiert AGB: Auf der Suche nach Gemeinheiten der Webunternehmen

Welche Fallen stecken in den AGB von Unternehmen wie Facebook, Google oder Apple? Kaum ein Nutzer mutet sich die Lektüre der seitenlangen Texte zu. Eine Website listet die Gemeinheiten im „Kleingedruckten“ jetzt auf.

Die Website will alle AGB benoten und die Beurteilungen mit Zitaten zu belegen. Quelle: Screenshot
Die Website will alle AGB benoten und die Beurteilungen mit Zitaten zu belegen. Quelle: Screenshot

BerlinDie Website tos-dr.info analysiert und beurteilt die AGB der großen Webunternehmen. „Terms of Service; Didn't Read“ heißt die Plattform, denn fast niemand liest die seitenlangen allgemeinen Geschäftsbedingungen, die zudem meist in unverständlichem juristischem Fachvokabular abgefasst sind.

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Der Betreiber, die Datenschutz-Initiative Unhosted, setzt bei dem Projekt auf die Mitarbeit forschungswilliger Nutzer. Sie sollen die AGB durcharbeiten und die dabei gewonnenen Erkenntnisse auf der Website mit anderen teilen. Die gemeinsame Arbeit wird über eine Gruppe bei Google+ koordiniert.

Untersucht werden unter anderem die Vertragsbedingungen von Branchenriesen wie Amazon, Apple, Microsoft, Yahoo oder Facebook, aber auch die Wikipedia steht im Fokus. Für die meisten dieser Unternehmen ist die Bewertung der AGB noch nicht vollständig abgeschlossen, trotzdem finden sich bereits etliche Gemeinheiten aufgelistet.

Datenschutz

Geprüft wird beispielsweise, ob der Betreiber die Privatsphäre der Nutzer im US-Kongress verteidigt, vor Gericht die Interessen seiner Nutzer vertritt, Anfragen von Regierungsstellen zu Nutzerdaten offenlegt, Cookies von Dritten verteilt, sich das Urheberrecht für die Nutzerinhalte einräumt oder Änderungen in den AGB mit den Nutzern diskutiert. Ziel ist es, alle AGB zu benoten und die Beurteilungen mit Zitaten zu belegen.

Quelle: Golem.de
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