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Soziales Netzwerk: Google+ ging der Festplattenspeicherplatz aus

Google+ hat an Nutzer sich ständig wiederholende Benachrichtigungsmails gesandt. Einer der Entwickler entschuldigte sich jetzt für die Panne.

Googles Facebook-Konkurrenz steckt noch in den Kinderschuhen - und hatte in den vergangenen Tagen mit technischen Problemen zu kämpfen. Schuld war eine volle Festplatte, so Google. Quelle: dapd
Googles Facebook-Konkurrenz steckt noch in den Kinderschuhen - und hatte in den vergangenen Tagen mit technischen Problemen zu kämpfen. Schuld war eine volle Festplatte, so Google. Quelle: dapd

BerlinViele Nutzer von Google+ sind mit Benachrichtigungsmails überflutet worden, weil dem Betreiber der Festplattenspeicherplatz auf den Servern ausging. Das gab Vic Gundotra, Senior Vice President bei Google Engineering, bekannt. Nachrichten von Google+ gleichen Inhalts wiederholten sich durch den Fehler.

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Gundotra erklärte: "Wir bitten um Entschuldigung für den Spam, den wir an diesem Nachmittag verschuldet haben. Für rund 80 Minuten ging uns der Speicherplatz für den Dienst aus, der die Benachrichtigungen überwacht. Daher versuchte unser System immer weiter, die Benachrichtigungen zu versenden. Immer und immer wieder. Wir haben nicht erwartet, diese Schwelle so schnell zu erreichen, aber wir hätten damit rechnen sollen. Vielen Dank für ihre Mithilfe bei diesem Feldversuch, und noch einmal Entschuldigung für den Spam."

Der Internetkonzern betreibt das soziale Netzwerk Google+ erst seit 28. Juni 2011 in einem eingeschränkten Nutzerkreis. Google+ kann bislang nur auf Einladung genutzt werden. Noch sei Google+ in einer frühen Testphase im Feldversuch, erklärte der Betreiber.

Die genaue Zahl der Menschen, die Google+ verwenden, wurde bisher nicht bekanntgegeben. Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt erklärte am 7. Juli 2011, dass Google+ Millionen Nutzer habe. "Ich weiß nicht genau, aber es sind Millionen, es sind eine Menge."

Soziale Netzwerke

Google-Chef Larry Page hatte im April 2011 die Boni der Belegschaft an einen Erfolg bei sozialen Netzwerken gekoppelt. Page kündigte an, dass künftig 25 Prozent der Jahreszulage wegfallen, wenn Google bei diesen Bemühungen nicht weiterkomme. "Dies ist eine gemeinsame Anstrengung, die so wichtig ist, dass wir alle dahinterstehen müssen", forderte Page in einem Rundschreiben. Auch Mitarbeiter, die nicht direkt in das Projekt eingebunden seien, müssten diese unterstützen. "Wenn wir neue Produkte starten, dann probiert sie aus und ermutigt eure Familie und Freunde, dasselbe zu tun." Google hatte zum Jahresende 2010 24.400 Beschäftigte.

Quelle: Golem.de
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