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Spielekonsolen: Daddelkisten von heute und morgen

Spielekonsolen haben seit Jahrzehnten einen festen Platz in den meisten Kinderzimmern. Doch das erklärte Ziel ist die erste Reihe im Wohnzimmer. Ein Überblick über aktuelle und kommende Daddelkisten.

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Nintendo Wii

Bei dieser Konsole ist viel Körpereinsatz gefragt. Der Controller überträgt nämlich die Armbewegungen der Spieler auf den Fernseher. Es gibt aber auch Spiele, die ausschließlich mit den wenigen Knöpfen des Controllers (Wiimote) gespielt werden können. Diese besitzen neben Bewegungssensoren eine eingebaute infrarotempfindliche Kamera. Die Konsole kann also nicht nur erkennen, wo sich der Controller befindet, sondern auch, wie schnell er bewegt wird.

Vor der Wii gab es bereits bewegungsgesteuerte Spiele. Da aber die Sensoren nie richtig funktionierten, war der Verkauf eher mau. Die Wii revolutionierte das System und Spiele mit Bewegungssensoren schossen in die Höhe. Die guten Bewegungssensoren konnten viele Nutzer auch über die kaum weiterentwickelte Grafik hinwegtrösten.

Die Konsole ist ständig mit dem Internet verbunden. Außerdem ist das Social-Gaming mit anderen Konsolen aus dem Netz möglich. Der Name Wii, der im Englischen nach „we“ (wir) klingt, ist bewusst gewählt, da die Wii sich für gemeinsame Spieleabende und Familien besonders eignen soll.

Bild: AFP