ap TOKIO/NEW YORK. Ab 08.00 Uhr (MESZ) sahen Leute, die einen Tweet loswerden wollten, nur eine Mitteilung, die ihnen sagte, dass an der Seite Wartungsarbeiten vorgenommen werden, die einige Stunden dauern könnten.
So blieben am Sonntag Morgen tausende, wenn nicht Mio. Tweets auf der Strecke. Denn das Aufkommen an diesen Kurznachrichten ist in letzter Zeit schier unglaublich gewachsen. Für die ersten zehn Mrd. Tweets hatte der Microblog-Dienst noch vier Jahre gebraucht; im März wurde sie erreicht. Für die nächsten zehn Mrd. brauchte es nicht einmal mehr fünf Monate.
Wie das in San Francisco ansässige Unternehmen Twitter mitteilte, wurde die 20-Milliarden-Marke nach japanischer Zeit am Sonntag um 00.44 Uhr (Samstag 17.44 Uhr MESZ) von einem User mit dem Benutzernamen "GGGGGGo_Lets_Go" erreicht.
Die Japaner sind Twitter zufolge besonders eifrige Fans des sozialen Netzwerks: Sie schicken täglich an die acht Mio. "Tweets", rund zwölf Prozent des globalen Aufkommens. Nur in den USA wird noch mehr "gezwitschert". Der japanische Nutzer "GGGGGGo_Lets_Go" wurde von der Twitter-Gemeinde alsbald mit Glückwunsch-Tweets überschüttet, exakt die Wegmarke von 20 Mrd. getroffen zu haben.
Für die ersten zehn Mrd. Tweets hatte der Microblog-Dienst noch vier Jahre gebraucht; im März wurde sie erreicht. Für die nächsten zehn Mrd. brauchte es nicht einmal mehr fünf Monate - Beleg für die rasant steigende Popularität des Dienstes.
Den Twitter-Dienst gibt es seit 2008 in Japan. Ein Grund für seine Popularität ist der Umstand, dass im Japanischen viel mehr mit den maximal erlaubten 140 Zeichen gesagt werden kann. Beispielsweise für das Wort "Magazin" braucht man im Japanischen nur zwei Zeichen.
ich würde mutmaßen, dass trotz der auf der Strecke gebliebenen "tausenden oder gar millionen Tweets" niemand verhungert oder verdurstet ist...
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