IT + Internet

Wie Unternehmen bei Google glänzen

« 2 / 6 »

Doch zunächst zum Pagerank, der jeder Unterseite einer Website unabhängig von den Suchbegriffen einen bestimmten Wert zumisst: Den maximalen Pagerank, den eine Seite erreichen kann ist 10, der niedrigste 0. Weltweit gibt es nur eine Handvoll Seiten, die einen Pagerank von 10 besitzen – keine davon aus Deutschland. Dabei wird nicht der gesamte Webauftritt bewertet, sondern jede einzelne Unterseite erhält einen eigenen Pagerank. In welcher Größenordnung sich die Google-Bewertung bewegt, lässt sich beispielsweise mit » Googles Toolbar herausfinden. Wer diese nicht installieren möchte, kann auch auf Web-Tools wie » popuri.us zurückgreifen. Um den Pagerank in Erfahrung zu bringen, muss dort nur die Adresse der entsprechenden Seite eingetragen werden. Für den populären Open-Source-Browser Mozilla Firefox gibt es auch eine entsprechende » Erweiterung, ohne dass Googles Toolbar installiert werden muss.

Intern arbeitet Google allerdings sehr viel feingranularer. Auch verrät Google nicht den aktuellen Pagerank der Seiten. Um zu vermeiden, dass Webmaster die Auswirkungen von Pagerank-Manpulationen sofort messen können, sind die von Google freigegebenen Daten immer einige Monate alt. Das Prinzip von Googles Pagerank ist in der Theorie recht einfach: Je mehr Seiten auf ein bestimmtes Web-Angebot verweisen, desto relevanter ist sie.

Anzeige

Googles Ranking-System hat einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg der Suchmaschine geleistet: Denn als erster Suchmaschinenanbieter entwickelte Google einen Algorithmus, der nicht nur die reine Anzahl der eingehenden Links auf eine Seite zählt, sondern auch deren Relevanz berücksichtigt. Je größer die Zahl der Links ist, die auf eine bestimmte Seite verweisen, desto mehr Gewicht hat diese auch wiederum bei den ausgehenden Links zu anderen Seiten – sie vererbt ihren Status zu einem kleinen Teil.

  • Die aktuellen Top-Themen
Notfallbehandlung: Bei Ebola käme Deutschland rasch an seine Grenzen

Bei Ebola käme Deutschland rasch an seine Grenzen

Bis zu 50 Betten für Ebola-Patienten soll es in Deutschland geben. Doch diese Zahl steht nur auf dem Papier, tatsächlich sind die Kapazitäten geringer. Der Pflegeaufwand ist hoch und es mangelt an geschultem Personal.

Kuriose Artennamen: Ein Frosch für Prinz Charles

Ein Frosch für Prinz Charles

Ob Prinz-Charles-Frosch oder Hitler-Käfer – manchmal lassen sich Wissenschaftler von den kuriosesten Dingen inspirieren, wenn sie neue Arten benennen. Unsere Auswahl zeigt einige besonders merkwürdige Fälle.

Mit dem Jobturbo durchsuchen Sie mehr als 215.000 Stellenanzeigen  in 36 deutschen Stellenbörsen.
Diese Jobs suchen die Handelsblatt-Leser:
1. Ingenieur   6. Bauingenieur
2. Geschäftsführer   7. Marketing
3. Financial Analyst   8. Jurist
4. Controller   9. Volkswirt
5. Steuerberater   10. Designer