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Virtuelle Tarnkappe: Anonym durchs Netz

Ganz so anonym wie oft behauptet wird, ist das Netz gar nicht: Der Provider speichert die eigene IP-Adresse, Werbe-Cookies spionieren das Surfverhalten aus. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich unerkannt durchs Netz bewegen.

von Stephan DörnerBild 3 von 11

JonDo

Deutlich flotter geht es mit dem Anonymisierer JohnDo – zumindest, wenn man eine der kostenpflichtigen Mix-Kaskaden nutzt. Die Software funktioniert nach demselben Prinzip wie TOR und ist aus einem Projekt TU Dresden hervorgegangen. Das ehemals unter dem Namen Java Anon Proxy (JAP) bekannte Projekt wird heute von einer Firma unter freier Lizenz weiterentwickelt. Unter dem Namen AN.ON ist die Software kostenlos und kann auch mit kostenlosen Mix-Servern betrieben werden. Dann allerdings kriechen Daten ähnlich langsam durch die Leitung wie bei Tor. Auch in diesem Fall muss der Nutzer bei jedem Programm, dass JonDo nutzen will, „localhost“ eintragen – anders als bei Tor muss aber Port 4001 gewählt werden statt 9050.

Bild: dpa