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„Volks-Pad“: United Internet greift mit Tablet-PC an

Der Internetdienstleister United Internet startet mit einem eigenen Tablet-PC den Angriff im mobilen und stationären Internet. Das Unternehmen wird ab Donnerstag den so genannten Smart Pad anbieten. Das Gerät bekommen Kunden dazu, die einen zweijährigen DSL-Vertrag bei der UI-Tochter 1&1 abschließen. Später soll es auch für 299 Euro verkauft werden.

Smart Pad von United Internet. Quelle: dpa
Smart Pad von United Internet. Quelle: dpa

MÜNCHEN. "Wir wissen, dass wir nicht die Apple-Fans gewinnen können. Aber das wollen wir auch gar nicht. Unser Ziel ist ein Volks-Pad, ein Grund für Kunden, bei uns einen DSL-Vertrag zu kaufen", sagte 1&1-Chef Robert Hoffmann dem Handelsblatt am Rande einer Produktpräsentation. So startet das Unternehmen zeitgleich eine neue Flatrate für stationäres und mobiles Surfen in einem.

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Seit dem erfolgreichen Marktstart des Apple iPads ist ein Hype um Tablet-Pcs entbrannt. Viele Anbieter wie Acer oder Dell haben alternative Geräte bisher allerdings nur angekündigt. Das Smart Pad von 1&1 ist allerdings ein deutlich abgespeckter "iPad". Es besitzt lediglich ein sieben Zoll großes Display. Der iPad ist doppelt so groß.

Hersteller ist der japanische Konzern NEC. Das Pad hat WLan, mobiles Internet ist über einen UMTS-Stick verfügbar. Als Betriebssystem hat sich 1&1 für das lizenzkostenfreie Android von Google entschieden. Der Haken: Die derzeit installierte Version 1.6 ist für Smartphones gedacht, erst ab 2.3 wird Android "padfähig". "Wir haben mit Google zusammengear-beitet und es möglich gemacht, be-reits jetzt die Apps auf das Gerät zu bringen", sagte Hoffmann. "Das neue Microsoft Phone 7 kam nicht in Frage, weil es bei den Anwendungen nicht an die Konkurrenz herankommt", sagte Hoffmann.

Das SmartPad kann in die heimische Unterhaltungs-Infrastruktur eingebunden werden. So kann es etwa über einen Zusatzempfänger Musik oder Filme von der Festplatte auf die heimische Stereoanlage oder den Fernseher zaubern. 1&1 hat vor gut einem Jahr begonnen, das Gerät zu entwickeln. Hoffmann: "Wir freuen uns, dass Apple so viel Aufmerksamkeit für diesen Markt geweckt hat, aber der Eindruck ist falsch, dass wir lediglich auf Apple reagieren."

  • 09.09.2010, 22:27 UhrAnonymer Benutzer: Teske

    Hallo,
    ich kann euch nur raten lasst die Finger vom Smart Pad.ihr werdet mit Sicherheit entäuscht sein .ich habe meines innerhalb von 3Tagen zurückgesendet.ich warte lieber bis Oktober dann kommen noch viel Tablets von verschiedenen Firmen auf den Markt. Die Produktion vom Smart Pad ist bereits eingestellt

  • 01.07.2010, 07:34 UhrAnonymer Benutzer: fraud

    Vorsicht vor 1und1-Verträgen !

    Noch heute schuldet mir der Konzern ca. 130 EUR aus einer nicht vollzogenen Schaltung einer DSL-Leitung. Auf Anfragen – per brief oder email – stellt man sich taub, sitzt das ganze aus.
    in einem 1und1-Kundenforum musste ich mir dann auch noch sagen (schreiben) lassen, dass es 1und1 durch meine 130 EUR möglich ist, anderen Kunden günstige Tarife anzubieten.

    ich kann nur allen Menschen raten: lassen Sie die Finger weg von diesem Konzern, irgendwie werden sie versuchen, Sie übers Ohr zu hauen.

    besonders die Ankündigung »sein Pad nur in Verbindung mit einem DSL-internet-Zugang vertreiben« lässt mich böses ahnen.

  • 30.06.2010, 22:54 UhrAnonymer Benutzer: L@mb@

    Viel Glück denen, die sich für 24 Monate Vertragsbindung von 1&1 knebeln lassen wollen oder wenn sie Pech haben ordentlich draufzahlen können. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack, was einen erwarten kann. insbesondere der Link erlaubt einen tiefen Einblick auf das Geschäftsgebaren der United internet AG gebilligt und mitgetragen durch Herrn Ralph Dommermuth.

    Offensichtlich sind die Einnahmen aus den beschriebenen "Machenschaften" der zur United internet AG gehörenden 1&1, GMX, Web.de nicht mehr lukrativ genug:

    http://www.kanzlei-hoenig.info/keine-einleitung-eines-strafverfahrens-gegen-1-1-internet-ag/comment-page-2#comment-55760

    Die fragwürdigen Methoden sind bis in die Vorstandsetage der United internet AG bekannt. Doch dort schert es niemanden. Herr Dommermuth ist ein schlauer Fuchs, der weiß, wie man den Leuten das Geld aus der Tasche zieht! Mal sehen, ob seine billige Tablet-Kopie des legendären Apple-Geräts tatsächlich den Geschäftserfolg bringt, den sich der Konzernlenker wünscht. DSL-Anschlüsse, und Serviceleistungen verkaufen sich nicht mehr so geschmiert, wie in den letzten Jahren. Neben United internet werden in Kürze weitere Unternhmen Tablets auf den Markt bringen. Ob man da einen DSL-Vertrag abschließen muss, um so einen Tablet zu bekommen, darf bezweifelt werden. Ähnlich wie bei Netbooks werden die Tablets zum preiswerten Massenartikel avancieren und somit wird jedes DSL-Kombivertragsmodell überflüssig. Man muss halt nur ein wenig abwarten können, dann wird sich zeigen, ob die Tablets von United internet zur ersten Wahl gehören werden. insbesondere wenn man sich in Erinnerung ruft, wie dieses Unternehmen z.T. mit seinen Kunden umgeht.


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