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Facebook-Entwickler tricksen Google aus

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„Alle Informationen kommen von Google“

Der Hack der Konkurrenz-Entwickler setzt gleich an mehreren Stellen an. Zum einen werden in vielen Fällen Treffer aus Twitter oder Facebook wieder höher eingeordnet als Fundstellen bei Google+. Auch die automatischen Vorschläge beim Eintippen von Suchbegriffen werden ausgeweitet. Zudem wird eine zusätzliche - bisher vor allem in den USA sichtbare - Seitenleiste mit Inhalten von Google+ mit Profilen aus anderen Diensten ergänzt. Das kann erhebliche Unterschiede bringen, wie der Suchmaschinen-Experte Danny Sullivan demonstrierte. Sucht man bei der amerikanischen Google-Version etwa nach „Cars“ wird in der Seitenleiste in beiden Fällen ein Ferrari-Treffer nach oben gespült. In einem Fall ist es aber die Ferrari-Seite bei Google+ mit 6500 Abonnenten, im anderen Fall das Facebook-Profil, das 5,6 Millionen Nutzer erreicht.

„Alle Informationen in dieser Demonstration kommen von Google selbst“, betonten die Entwickler. „Und alle Gewichtungsentscheidungen wurden von Googles eigenen Algorithmen berechnet.“ Man habe zeigen wollen, wie viel besser für die Nutzer die „soziale Suche“ sein könnte, wenn Google auf alle von der Suchmaschine erfassten Informationen zurückgreifen würde.

Web-Suche Google wird persönlicher

Google weitet sein Suchangebot auf persönliche Inhalte wie private Fotoalben aus und führt gleichzeitig neue Werkzeuge für einen besseren Datenschutz ein. Das soll vor allem bei der Suche nach Personen helfen.

Facebook billigt den Seitenhieb

Battelle, der die Erweiterung schon vorab bei Facebook begutachten durfte, ließ wenig Zweifel, dass der Vorstoß von höchster Stelle gebilligt sein dürfte. Es habe einige Tage gedauert, bis Facebook beschlossen habe, wann und wie der „Weekend-Hack“ von Ross online gehen soll.

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Amerikanische Branchenbeobachter sehen Google in einem inneren Konflikt zwischen der unparteiischen Anzeige der Suchergebnisse, die die Suchmaschine in den vergangenen Jahren weltweit zur unangefochtenen Nummer eins gemacht hat - und dem Druck, den Facebook-Rivalen Google+ erfolgreich zu machen. Nach Informationen des „Wall Street Journal“ nehmen US-Kartellwächter die neue personifizierte Google-Suche bereits genauer unter die Lupe.

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