
New YorkDas neue Design des Betriebssystems Windows mit seinen interaktiven Kacheln hat Microsoft eine Patentklage eingebracht. Wenige Tage nach dem Marktstart der neuen Windows-Familie zog die kleine US-Firma SurfCast vor Gericht. Die Software-Kacheln, die aktuelle Informationen verschiedener Programme oder Dienste anzeigen können, verstießen gegen ein SurfCast-Patent, hieß es in der Klage. Die Firma verlangt Schadenersatz in nicht genannter Höhe.
Das Unternehmen aus Portland bezeichnet sich als Spezialist für Betriebssystem-Technologien und hat bisher vier Patente zugesprochen bekommen. Das gegen Microsoft ins Feld geführte Patent mit der US-Nummer 6724403 wurde im Jahr 2000 beantragt und 2004 gewährt.
Es behandelt die „gleichzeitige Anzeige mehrerer Informationsquellen“. SurfCast-Chef Ovid Santoro betonte: „Wir haben das Konzept der Kacheln in den 1990er Jahren entwickelt, es war seiner Zeit voraus.“ Microsoft hält ebenfalls ein Patent für das Kachel-Design. Es wurde 2006 beantragt und 2011 gewährt.
Die interaktiven Kacheln führte Microsoft zwar schon vor zwei Jahren mit seinem Smartphone-Betriebssystem Windows Phone 7 ein - allerdings wurde der Software-Riese erst jetzt mit dem Tablet Surface selbst zum Geräte-Hersteller und kann von SurfCast direkt angegriffen werden.
Microsoft brachte in den vergangenen Tagen das PC-Betriebssystem Windows 8, die vor allem für Tablet-Computer gedachte abgespeckte Variante Windows RT sowie die Smartphone-Software Windows Phone 8 auf den Markt. In allen sind die interaktiven Kacheln ein zentrales Element.
Es ist nicht das erste rechtliche Problem, das Microsoft mit diesen Kacheln hat. Die Oberfläche trug ursprünglich den Namen „Metro“, der jedoch vor einigen Monaten abrupt fallengelassen wurde. Laut Medienberichten hatte der deutsche Handelskonzern Metro Markenrechte geltend gemacht.

Laptop oder Tablet-Computer? Was das IdeaPad Yoga von Lenovo ist, hängt davon ab, wo Nutzer den Bildschirm hindrehen. Denn der lässt sich nicht nur im 90-Grad-Winkel aufstellen, sondern komplett umklappen. Im Vergleich zu Geräten wie dem iPad ist das IdeaPad jedoch relativ groß und schwer: Es misst 13 Zoll und wiegt 1,5 Kilogramm. Auch der Preis von rund 1300 Euro ist stattlich.

Fliegender Wechsel: Das Vaio Duo 11 lässt sich mit einer Schiebebewegung vom Ultrabook zum Tablet verwandeln. Das flache, leichte und leistungsfähige Gerät hat allerdings seinen Preis: Sony vermarktet es ab 1200 Euro – auch für ein Ultrabook ist das nicht gerade günstig.

Premiere für Microsoft: Der Konzern beschränkte sich bislang auf die Rolle des Software-Lieferanten, jetzt bringt er mit dem Tablet-Computer Surface auch eigene Hardware heraus. Installiert ist Windows 8 RT, das für Geräte mit den stromsparenden ARM-Prozessoren konzipiert ist. In den USA kommt das Surface zu Preisen ab 500 Dollar auf den Markt, damit kostet ähnlich viel wie das iPad, bietet aber mehr Speicher. Doch es gibt Alternativen zum Microsoft-Flachmann.

Ein klasisches Tablet hat auch Asus entwickelt, das VivoTab, das es mit WLAN wie auch mit UMTS-Anschluss gibt. Über ein verdecktes Scharnier lässt sich jedoch eine Tastatur mit Zusatz-Akku anschließen. In der günstigsten Version kostet das VivoTab rund 600 Euro, im Paket mit der Docking-Station 730 Euro. Auf diese Doppellösung sind auch andere Hersteller gekommen.

Drehen, klappen, fertig: Das XPS 12 von Dell wird mit wenigen Handgriffen vom Ultrabook zum Tablet-Computer. Da es sich um ein vollwertiges Notebook handelt, ist nicht das abgespeckte Windows 8 RT an Bord, sondern die volle Version. Das Tablet-Notebook soll in Deutschland ab 1000 Euro kosten.

Ein Konvertit ist der Ativ Smart PC von Samsung: Der Tablet-Computer lässt sich mit Fingergesten oder einem Stylus bedienen, wird aber mit einer Anstecktastatur zum Laptop. Der koreanische Konzern vermarktet eine ganze Reihe von Geräten unter dem Namen Ativ, darunter ein Smartphone mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Phone 8.

Ein klassisches Tablet ist das Elitepad 900 von Hewlett-Packard. Mit einen 10,1 Zoll großen Bildschirm ähnelt seine Größe dem iPad. Wer komfortabel damit arbeiten will, kann ihn mit sogenannten Smart Jackets erweitern, etwa um eine Tastatur oder einen Ständer mit diversen Schnittstellen und einem Zusatzakku. Zudem gibt es eine Docking-Station, die das Tablet zum zweiten Bildschirm eines PCs macht. Das Elitepad 900 kommt im Januar 2013 in den USA auf den Markt. Zum Preis hat sich HP noch nicht geäußert.

Um sich von den vielen neuen Windows-Tablets abzuheben, hat sich Fujitsu etwas Besonderes ausgedacht: Das Arrows Tab, das es auch mit dem Android-System gibt, ist wasserdicht. Das Gerät kommt zunächst Anfang November in Japan auf den Markt.

Ein Ultrabook mit Touch: Das Spectre XT Touchsmart von Hewlett-Packard ist ein konventionelles Notebook, das aber einen berührungsempfindlichen Bildschirm hat und so ein Navigieren mit den Fingern erlaubt. Für die schnelle Datenübertragung hat HP erstmals eine Thunderbolt-Schnittstelle integriert. In den USA kommt das Gerät für rund 1400 Dollar auf den Markt.
Laptop oder Tablet-Computer? Was das IdeaPad Yoga von Lenovo ist, hängt davon ab, wo Nutzer den Bildschirm hindrehen. Denn der lässt sich nicht nur im 90-Grad-Winkel aufstellen, sondern komplett umklappen. Im Vergleich zu Geräten wie dem iPad ist das IdeaPad jedoch relativ groß und schwer: Es misst 13 Zoll und wiegt 1,5 Kilogramm. Auch der Preis von rund 1300 Euro ist stattlich.

Ja, tolles Trollpatent. Darf ich dann ab jetzt meine beiden Tageszeitungen auch nicht mehr nebeneinander auf den Tisch legen? Oder beim Scheissen gleichzeitig auf meinem Handy surfen und die Inhaltsangaben auf dem Seifenspender lesen? Haarige Angelegenheit, ich möchte ja nicht das geistige Eigentum einer kleinen Patent-Troll-Klitsche in Amiland raubkopieren..

Ja, tolles Trollpatent. Darf ich dann ab jetzt meine beiden Tageszeitungen auch nicht mehr nebeneinander auf den Tisch legen? Oder beim Scheissen gleichzeitig auf meinem Handy surfen und die Inhaltsangaben auf dem Seifenspender lesen? Haarige Angelegenheit, ich möchte ja nicht das geistige Eigentum einer kleinen Patent-Troll-Klitsche in Amiland raubkopieren..

Ein Patent auf die „gleichzeitige Anzeige mehrerer Informationsquellen“. Man muss wohl Anwalt sein, um darin eine Innovation zu sehen, die schutzwürdig ist. Als Ingenieur kann ich über solche Trivialpatente nur lachen. Dem Fortschritt wäre möglicherweise besser gedient, würde man das Patentrecht komplett abschaffen.
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