Mobile Welt

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Datenbrille: Keine Werbung auf Google Glass

Bald werden die ersten Träger von Google Glass auf amerikanischen Straßen auftauchen. Kurz vor Beginn der Testphase hat der Konzern einige technischen Details veröffentlicht und strikte Regeln für Entwickler vorgegeben.

Bald werden die ersten Tester in den USA ihre Google-Datenbrille erhalten. Quelle: dapd
Bald werden die ersten Tester in den USA ihre Google-Datenbrille erhalten. Quelle: dapd

Mountain ViewDie Computerbrille Google Glass wird ihre Anwender vorerst nicht mit Werbung behelligen. Das geht aus den Richtlinien für externe Entwickler, die Apps für Google Glass schreiben wollen, hervor. Demnach sind zunächst nur Web-Anwendungen zugelassen, die aus dem Netz laufen. Sie dürfen keine Werbung enthalten und auch kein Geld kosten.

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Aus den am Montag (Ortszeit) veröffentlichen technischen Details kann man entnehmen, dass die Cyberbrille eine 5-Megapixel-Kamera hat. Ihr Akku soll normalerweise einen ganzen Tag ohne Nachladen durchhalten. Allerdings greifen Videoaufnahmen oder -Konferenzen die Batterie stärker an, warnte Google.

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Der Initiator der Kampagne "Stop The Cyborgs" betrachtet Google Glass als Einstieg in die Überwachungsgesellschaft und wirbt für kamerafreie Zonen. Andere Kritiker handeln radikaler.

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Derzeit ist der Konzern dabei, die erste Geräte an Test-Nutzer auszuliefern. Google Glass hat einen Bildschirm, über den Internet-Inhalte oder Bilder in das Auge des Nutzers projiziert werden können.

Die Auflösung des kleinen Bildschirms nannte der Konzern dabei nicht. Es hieß lediglich, sie solle so gut sein wie bei einem HD-Bildschirm mit einer Diagonalen von 25 Zoll (63,5 cm) aus einer Entfernung von knapp 2,45 Metern.

Gadgets und Hardware

Die Brille hat 16 Gigabyte Speicher, von denen ein Nutzer 12 Gigabyte nutzen kann. Die Daten werden auch an Googles Cloud-Speicherdienste gesendet. Dafür kann sich Google Glass über Bluetooth mit einem Android-Smartphone verbinden und hat auch einen WLAN-Anschluss.

  • 20.04.2013, 11:30 UhrBiker1360

    Erste Schritte in diese Richtung gab es im Bereich der Industriewartung bereits vor 10 Jahren. Die Datenbrille der Hubschrauberpiloten wurde bereits vor 15 Jahren erprobt. Beides aber nur monochrom.
    Wenn diese Datenbrille hält was sie verspricht kann sie mit Lagesensor, Kamera für die Augenposition und Gesteninterpretation ein nächster Schritt der HMI (Human Machine Interface ) Entwicklung werden.
    Interessant dürfte die Vernetzung im Automotive Bereich mit Navigation und Nachtsicht werden.

  • 16.04.2013, 14:22 Uhrkuac

    Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • 16.04.2013, 11:57 UhrOckhams_Rasiermesser

    Der Film trug den Untertitel "Treffen der Generationen".

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