Mobile Welt

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Datenbrille: Microsoft arbeitet an Konkurrenz zu Google Glass

Microsoft hat ein Patent für eine Datenbrille beantragt, die an Googles Project Glass erinnert. Doch die Microsoft-Brille bietet offenbar weit weniger als das Konkurrenzprodukt.

Google-Gründer Sergej Brin mit einem Prototyp der Google-Datenbrille. Microsoft plant offenbar ein Konkurrenzprodukt. Quelle: Reuters
Google-Gründer Sergej Brin mit einem Prototyp der Google-Datenbrille. Microsoft plant offenbar ein Konkurrenzprodukt. Quelle: Reuters

BerlinMicrosoft hat beim US-Patentamt USPTO Schutzrechte für eine Datenbrille beantragt, die an Google Project Glass erinnert. Laut Microsoft hat die Brille weit weniger Funktionen als das Project Glass und soll dem Besucher einer Veranstaltung lediglich zusätzliche Daten liefern. Das Patent wurde am 20. Mai 2011 eingereicht und am 22. November 2012 veröffentlicht.

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Der Internetkonzern Google wird seine Brille mit Display und Kamera, die unter dem Namen Project Glass entwickelt wird, Anfang 2013 ausliefern. Die Brille besitzt ein Mikrodisplay, mit dem sich der Nutzer Informationen anzeigen lassen kann, ohne dass die Sicht blockiert wird, und eine Kamera. Die derzeitigen Prototypen sollen leichter als eine herkömmliche Sonnenbrille sein.

Zukunftsvision Die analoge Welt ist nur die halbe Realität

Google will den Menschen die Computer wegnehmen – und so allgegenwärtig werden: „Augmented reality“ soll zum Standard werden. Wer das nicht möchte, dem bleibt auf Dauer wohl nur noch eine „reduzierte Realität“.

Project Glass bietet Funktionen wie Navigation, Telefonieren, Videotelefonate, Livestream, SMS, Chat, Adress- und Terminverwaltung und einen MP3-Player. Die Datenbrille soll sich mit Kopfbewegungen, Spracheingabe und Touchpad steuern lassen. Chipsätze für GPS und UMTS sind enthalten. Die Brille wird rund 1.500 US-Dollar kosten und sich erst einmal nur an Entwickler richten.

Im Juni 2012 gab es bereits einen unbestätigten Bericht über „Fortaleza Glasses“ von Microsoft. Ein Dokument, das von Microsoft stammen soll, nannte neben einer neuen Microsoft-Spielekonsole auch die Microsoft-Brille.

Gadgets und Hardware

Danach wollte Microsoft im Jahr 2014 die erste Version der Fortaleza Glasses auf den Markt bringen. 2015 könnte dann dem Dokument zufolge eine Variante folgen, die für den mobilen Einsatz über Mobilfunknetze gedacht ist und dann auch unterwegs kontextuelle Infos zu im Sichtfeld des Nutzers befindlichen Objekten und Orten einblendet.

 

Quelle: Golem.de
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