Mobile Welt

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Erste „Real Tone“-Handys bei T-Mobile: Songs aus dem Handy sollen Musikbranche aus der Krise helfen

Noch nie hörten so viele Menschen Musik wie in diesen Tagen, dennoch hat die Musikbranche ein Problem. Denn immer Weniger bezahlen für den Hörgenuss. Die Branche rechnet auch 2004 mit einem erneuten Umsatzrückgang von 20 Prozent.

HB DÜSSELDORF. Hoffnung setzen die Strategen auf das stark wachsende Geschäft mit Musik aus dem Handy. Gewinner dieses Trends könnten am Ende aber die Mobilfunk-Konzerne sein.

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Bislang steuern die Musikkonzerne ihrer Absatzkrise vor allem mit dem Rauswurf wenig rentabler Künstler und dem Abbau von Personal entgegen. Auch in den Führungsspitzen rollten Köpfe. Einen anderen Weg schlugen die Bertelsmann-Musiksparte BMG und die Sony Sony-Sparte Music ein - sie wollen fusionieren und dadurch Kosten sparen.

Dass die Krise der Musikbranche keine Krise der Musik ist, zeigt das boomende Geschäft von Internet-Musikplattformen wie iTunes vom Computerhersteller Apple oder von Mobilfunkdiensten wie dem zum japanischen NTT Do-Co-Mo-Konzern gehörenden Anbieter i-mode. Während die Musikkonzerne Stellen abbauen, entdecken Mobilfunkfirmen laufend neue Geschäftszweige für mobile Musik.

Vor diesem Hintergrund vereinbarten nun erstmals in Deutschland Universal Music International und T-Mobile eine Kooperation bei so genannten Real Tones, Ausschnitten aus Original-Musikstücken. Wie beide Unternehmen zu Wochenbeginn ankündigten, sollen T-Mobile-Kunden in Kürze zu den ersten Handynutzern gehören, die Real Tones per Handy herunterladen können. "Angebot auf Basis von Mastertones oder unsere jetzt auch in Deutschland verfügbaren Sound-Logos lassen die Mobil- und Musikindustrie sehr schnell zusammenwachsen", kommentiert T-Mobile-Marketingchef Nikesh Arora die Kooperation.

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