Mobile Welt

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iPhone 5 im Test: Das iPhone mit der fünften Zeile

Ein neuer Stecker, eine Zeile mehr und ein flacheres und leichteres Gehäuse: Das iPhone 5 setzt keine Maßstäbe, an denen sich die Konkurrenz orientieren könnte, es holt nur auf. Warum es trotzdem ein gutes Gerät ist.

Seit Freitag ist das iPhone 5 im Handel. Im Vorfeld hatten zwei Millionen Menschen das Apple-Smartphone ungesehen vorbestellt. Quelle: dpa
Seit Freitag ist das iPhone 5 im Handel. Im Vorfeld hatten zwei Millionen Menschen das Apple-Smartphone ungesehen vorbestellt. Quelle: dpa

BerlinWer sich ein neues iPhone kauft, muss zunächst ein Problem lösen. Es ist zwingend eine Nano-SIM nötig, was auch für uns nicht so einfach war. Zwar hatten wir schon vor Tagen eine Nano-SIM bei der Deutschen Telekom bestellt, die wurde jedoch aufgrund eines „unbekannten Fehlers“ nicht abgeschickt. Eine normale Micro-SIM per Hand zurechtzuschneiden, funktionierte aber auf Anhieb. Empfehlenswert ist das dennoch nicht, da der Chip und die dort hinterlegten Daten beschädigt werden könnten.

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Das iPhone 5 arbeitet von Beginn an mit iOS 6, das wir bereits ausführlich getestet haben. Dabei betrachteten wir besonders die Karten- und Navigationsfunktionen. Da sich mit dem iPhone 5 nicht das alte iOS 5 installieren lässt, muss der Nutzer also Apples neue Karten-App verwenden. Die erregt mittlerweile allerhand Spott im Netz.

iPhone 5 Apples neues Flaggschiff

  • iPhone 5: Apples neues Flaggschiff
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Abseits der festen App-Zeile bietet das iPhone nun fünf Zeilen auf den App-Seiten. Die neue Zeile erreicht eine deutlich höhere Auflösung in der Vertikalen. 1.136 statt 960 Pixel sind es jetzt in der Höhe. In der Horizontalen bleibt es bei 640 Pixeln. Das bedeutet mehr Platz für Webseiten und für Entwickler sowie ein 16:9-Displayformat, das für Apple neu ist.

Die Konkurrenz ist schon seit einiger Zeit auf längere 16:9-Displays umgestiegen. Schlank und dünn ist die Devise, der jetzt auch Apple folgt. Für Apps hat das jedoch einige Nachteile. Sie müssen für die neue Auflösung angepasst werden, sonst gibt es Balken. Dank der guten Schwarzwerte des Displays stören die Balken aber nicht.

Smartphones

Mit dem iPhone 5 müssen die Entwickler eine neue Auflösung unterstützen, wollen sie den iPhone-5-Nutzern einen Mehrwert bieten. Noch eine weitere Auflösung unter vielen, wohlgemerkt: Neben zwei alten iPhone-Auflösungen gibt es noch zwei iPad-Auflösungen und, wer weiß, vielleicht kommt noch eine neue iPad-Mini-Auflösung hinzu. Dazu kommen unterschiedliche Prozessoren und RAM-Ausstattungen. Das ist nicht so viel wie bei Android, aber iOS-Entwickler und -Anwender waren in diesem Bereich bisher recht verwöhnt. Windows-Phone-Anwender haben diese Probleme kaum.

  • 24.09.2012, 16:27 UhrEi-Phone-17

    Ich bin beim 3GS geblieben und habe die beiden 4er ausgelassen, weil ich auf etwas besseres gewartet habe. Nun bin ich aber doch vom 5er enttäuscht. Und da ich das 3GS an meine Frau abgeben wollte und ich dann aber mit Adaptern für unverschämte 30 Euro oder mit 2 verschiedenen Dockingstationen arbeiten soll, fällt das 5er für mich aus. Und dann noch diese lächerliche TomTom-Maps-Geschichte. Da hole ich mir lieber das 4s und setze es auf iOS 5 zurück. Da spare ich dann beim Tarif L und bei der 32GB-Version 120 Euro. Zumal man ja mit LTE noch nichts anfangen kann. Also wozu das iPhone 5 kaufen? Ich verstehe den Run darauf nicht.

  • 24.09.2012, 14:18 Uhrich_packs_nimmer

    Also ich warte noch 4 Monate und kauf mir dann vielleicht das iPhone 7 :-)

  • 24.09.2012, 13:55 Uhrarjuna_de

    »Die neue Zeile erreicht eine deutlich höhere Auflösung in der Vertikalen.« Wieder mal so ein Quatsch-Satz der HB-Redaktion. Als ob diese eine Zeile höher aufgelöst wäre als die bisherigen! Richtig wäre: »Die neue Zeile wird durch eine deutlich höhere Auflösung in der Vertikalen erreicht.«
    Denken, dann schreiben ;)

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